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pte20200409002 Medien/Kommunikation, Technologie/Digitalisierung

Amerikaner nutzen Laptops wegen Corona mehr

Erhebung der "New York Times": Smartphones werden seltener für Recherchen verwendet


Notebook: Viele Amerikaner bleiben zu Hause (Bild: janeb13, pixabay.com)
Notebook: Viele Amerikaner bleiben zu Hause (Bild: janeb13, pixabay.com)

New York (pte002/09.04.2020/06:00) - Die aktuell in den USA außer Kontrolle geratene Corona-Pandemie hat das mediale Nutzungsverhalten der Amerikaner massiv verändert. Sie verwenden ihre Smartphones seltener, dafür steht der heimische Computer weitaus höher im Kurs als zu normalen Zeiten. Er wird vor allem für Videokonferenzen, Online-Spiele und Recherchen in Bezug auf die Krise genutzt. Das zeigt eine von der "New York Times" in Auftrag gegebene Untersuchung.

Computer gegen Vereinsamung

US-Bürger, denen aufgrund der Ausgangsbeschränkungen die Vereinsamung droht, nutzen das Internet, um dieser ein wenig zu entkommen. Zu den größten Verhaltensänderungen gehört die Art, wie populäre Webseiten wie Facebook und Netflix genutzt werden. Der Zugang per Smartphone ist deutlich zurückgegangen, der per Laptop signifikant angestiegen. Weil direkte Kontakte weitgehend verboten sind, haben Videochat-Apps wie Google Duo und Houseparty erheblich an Bedeutung gewonnen.

Den größten Zuwachs verzeichnet das Video-Conferencing-Programm Zoom, obwohl es wegen mangelnder Sicherheit und unzureichenden Schutzes der Privatsphäre in die Kritik geraten ist. Internet-Trolle haben sich häufig in Chats eingeklinkt (pressetext berichtete: http://pte.com/news/20200403020 ). Auch Google Classroom erlebt einen Boom, weil hunderttausende Schulen im Land inzwischen zum Online-Unterricht gewechselt sind.

Regionale Info gefragt wie nie

Viele Nutzer suchen im Internet auch zunehmend Infos über die Region, in der sie leben, speziell zur Entwicklung der Fallzahlen. Auch überregionale Nachrichtenseiten werden weitaus stärker nachgefragt als vor Beginn der Pandemie. An der Spitze liegt der Internetauftritt des Fernsehsenders "CNBC", gefolgt von dem der"New York Times" und der "Washington Post". Alle verzeichnen einen Zuwachs an Besuchen von mehr als 50 Prozent. Doch eine Seite schlägt sie alle: Die des Centers for Disease Control and Prevention http://cdc.gov , die Behörde für Krankheitskontrolle und Vorbeugung.

Die New York Times hat für ihre Analyse die Dienste von SimilarWeb in den Bereichen Web Analytics, Data-Mining und Business Intelligence sowie Apptopia genutzt. Die Studie begann Mitte März. Ursache für die Verschiebung sei der Wunsch nach mehr Unterhaltung. Auf größeren Bildschirmen, die Laptops und andere Computer bieten, sei das komfortabler. Derzeit sind nach Angaben der US-Tageszeitung 245 Mio. Amerikaner quasi in Hausarrest. Mehr als 400.000 haben sich nachweislich infiziert, mehr als 13.000 sind an COVID-19 bereits gestorben. Nur in Italien und Spanien gibt es bisher mehr Opfer der Pandemie.

(Ende)
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