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pte20200320001 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Wohnort beeinflusst Verhalten von Säuglingen

"Land-Kinder" laut Analyse der Washington State University mit mehr Wut und Frustration


Baby: Stadt und Land sind unterschiedlich (Foto: pixelio.de, Sandra Schmitz)
Baby: Stadt und Land sind unterschiedlich (Foto: pixelio.de, Sandra Schmitz)

Pullman (pte001/20.03.2020/06:00) - Säuglinge aus ländlichen Familien neigen laut einer Studie der Washington State University http://wsu.edu häufiger dazu, negative Gefühle wie Wut und Frustration zu zeigen als ihre Altersgenossen in den Städten. Babys, die in großen Städten geboren werden, sind weniger reizbar und werden von den Grenzen, die ihnen gesetzt werden, weniger beeinflusst. Die Ergebnisse wurden im "Journal of Community Psychology" veröffentlicht.

"Stadt-Mütter" reagieren rascher

Die Forscher haben Unterschiede im Temperament der Säuglinge, Eltern-Kind-Interaktionen und den Stress der Eltern bei der Kindererziehung untersucht. Dafür wurden Daten von Familien mit einer ähnlichen sozioökonomischen und rassischen Zusammensetzung aus Inland Northwest und der San Francisco Bay Area ausgewertet.

Mütter in Städten neigen laut den Experten dazu, besser wahrzunehmen und entsprechend zu reagieren, wenn ihre Babys etwas wollen oder bereit waren, mit dem Spielen auzuhören. Das könnte dazu führen, dass ihre Säuglinge ruhiger und weniger leicht aufgeregt waren. Mütter auf dem Land berichteten häufiger von negativen Gefühlen bei ihren Kindern. Das galt vor allem dann, wenn sie aufgrund von Einschränkungen niedergeschlagen waren.

"Land-Mütter" sind oft frustrierter

Die Ergebnisse der Studie spiegeln auf vielfältige Art und Weise die Ergebnisse früherer Untersuchungen zu den Unterschieden der Kindererziehungsmethoden in der Stadt und am Land wider. Diese konzentrierten sich allerdings auf ältere Kinder. Laut Forschungsleiterin Maria Gartstein gibt es zu kleinen Kindern in diesem Bereich kaum Literatur.

"Die Tatsache, dass Mütter auf dem Land häufiger von Wut und Frustration bei ihren Kindern berichteten, könnte sich auswirken, da sie später das Risiko von einer Reihe von Problemen mit Aufmerksamkeit, Gefühlen, Verhalten oder im sozialen Bereich erhöhen. In einem nächsten Schritt soll erforscht werden, was genau für die Unterschiede zwischen Stadt und Land verantwortlich ist", sagt Gartstein.

Die Wissenschaftler analysierten und verglichen die Daten zweier früherer Studien zu Mutter-Kind-Interaktionen und dem Temperament der Säuglinge. An der ersten Studie nahmen 68 Teilnehmer und ihre Babys aus der San Francisco Bay Area teil, an der zweiten 120 Mütter und ihre Kinder aus Inland Northwest. Die Mütter nutzten einen Fragebogen, um 191 verschiedene Verhaltensweisen aufzuzeichnen, die ihre Kinder sechs und zwölf Monate nach der Geburt zeigten. In einem nächsten Schritt wurden die Kinder in 14 verschiedenen Bereichen betrachtet, die von Knuddeligkeit bis zur Reaktionsfähigkeit auf Stimmen reichten. Typische Spielsituationen zwischen Müttern und Kindern wurden ebenfalls im Labor aufgezeichnet.

Elterlicher Stress ist überall gleich

Laut Gartstein war eines der eher überraschenden Ergebnisse der Studie, dass - entgegen der Vorhersage - die Forscher keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen dem Ausmaß des elterlichen Stresses in Stadt und Land nachweisen konnten. "Dies könnte das Ergebnis von unterschiedlichen, aber funktionell gleichwertigen Risikofaktoren sein." Das Leben in einer großen Stadt bringe allgemein mehr Belastung mit sich oder nähre Gewaltverbrechen. Isolation könne für Eltern auf dem Land zur großen Stressbelastung führen.

(Ende)
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