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pte20200227002 Forschung/Entwicklung, Medizin/Wellness

Gerät für daheim extrahiert Gifte im Trinkwasser

Aufwendige Tests lassen sich laut MIT-Forschern durch schnelle Probenahme leicht ersetzen


Emily Hanhauser zeigt den Giftsammler im MIT-Labor (Foto: M. Gonick, mit.edu)
Emily Hanhauser zeigt den Giftsammler im MIT-Labor (Foto: M. Gonick, mit.edu)

Cambridge (pte002/27.02.2020/06:05) - Spuren von Blei, Arsen und anderen Giften im Trinkwasser lassen sich auch von Laien daheim nachweisen, indirekt jedenfalls. Gefahr besteht vor allem für Babys und Kinder sowie Ältere. Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) http://mit.edu haben mit "SEPSTAT" ein Kleingerät entwickelt, das Feststoffe extrahieren, aufbewahren, speichern und transportieren kann, um schließlich auf Schadstoffspuren untersucht zu werden.

Usability im Zentrum

Das entwickelte Prozedere basiert auf einem kleinen nutzerfreundlichen Gerät, das die Gifte aus dem Wasser zieht und sie in trockenem Zustand aufbewahrt. Das Trägermaterial muss dann nur noch in einen Briefumschlag gesteckt und an ein Labor geschickt werden. Das geht auch in abgelegeneren Gegenden, versichern die MIT-Wissenschaftler.

Das Gerät enthält einen kleinen rotierenden Propeller, der in einen typischen Probenahmebehälter passt. Das saugfähige Material auf dem Propeller enthält Ionenaustauscher. Wenn er die Probe ein paar Minuten lang durchrührt, entzieht das aktive Material dem Wasser die Schadstoffe. Der Nutzer kann den Propeller dann einfach an der Luft trocknen lassen oder das Restwasser abtupfen, etwa mit Löschpapier.

Auch für Industrieländer

Im Labor haben die MIT-Forscher die Schadstoffe mithilfe einer Säure extrahiert. Dann werden diese identifiziert. "Wir haben das Gerät ursprünglich für eine Nutzung in Indien entwickelt", sagt Emily Hanhauser, MIT-Absolventin im Studiengang Mechanik. "Dabei stellte ich fest, dass auch das Trinkwasser in den USA Spuren von Schadstoffen aufweist."

Hanhauser verweist auf den Trinkwasserskandal in Flint in Michigan. Dort wollte der Versorger Geld sparen und setzte Rohwasser aus einem Fluss ein. Da sich nicht alle Rückstände entfernen ließen, griff das Wasser alte Bleirohre an. Damit wurde der Tod von mehreren Menschen in Zusammenhang gebracht. "Die dort lebenden Menschen können unser Gerät nutzen, um Sicherheit zu haben", verdeutlicht Hanhauser abschließend.

(Ende)
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