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pte20191216021 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

E-Zigaretten erhöhen Risiko chronischer Lungenerkrankungen

Kombination mit herkömmlichen Zigaretten am gefährlichsten


E-Zigaretten: Mehr Lungenkrankheiten (Foto: pixelio.de, Dirk Kruse)
E-Zigaretten: Mehr Lungenkrankheiten (Foto: pixelio.de, Dirk Kruse)

San Francisco (pte021/16.12.2019/10:30) - E-Zigaretten erhöhen laut einer Studie der University of California San Francisco https://www.ucsf.edu das Risiko chronischer Lungenerkrankungen wie Asthma, Bronchitis, Emphysemen oder chronisch obstruktiver Lungenkrankheit (COPD). Dabei handelt es sich um die erste Längsschnittstudie, die E-Zigaretten mit Atemwegserkrankungen der gesamten erwachsenen US-Bevölkerung in Zusammenhang bringt. Die Untersuchung ergab auch, dass bei Rauchern, die E-Zigaretten und herkömmliche Zigaretten rauchen, ein sogar noch höheres Erkrankungsrisiko besteht als bei jenen, die nur eines dieser Produkte allein verwendeten. Die kombinierte Art des Konsums ist bei Erwachsenen am weitesten verbreitet.

Die Studie basiert auf der Analyse der öffentlich zugänglichen Daten der Studie Population Assessment of Tobacco and Health (PATH). https://pathstudyinfo.nih.gov . Dafür wurden die Rauchgewohnheiten und neue diagnostizierte Lungenerkrankungen von mehr als 32.000 US-Amerikanern für den Zeitraum 2013 bis 2016 untersucht. Mehrere Bevölkerungsstudien hatten bereits zuvor einen Zusammenhang zwischen E-Zigaretten und Lungenerkrankungen festgestellt. Da es sich jedoch um Studien handelte, die die Verbindung nur zu einem bestimmten Zeitpunkt feststellten, konnte dadurch nicht nachgewiesen werden, ob die Lungenerkrankungen durch die E-Zigaretten verursacht wurden oder ob Personen mit Lungenerkrankungen eher E-Zigaretten rauchten.

Wahrscheinlichkeit um ein Drittel höher

Die neue Längsschnittstudie startete mit Personen, bei denen keine Lungenkrankheit bekannt war, berücksichtigte von Beginn an deren Konsum von E-Zigaretten sowie das Rauchverhalten und begleitete die Studienteilnehmer drei Jahre lang. Sie liefert damit eindeutigere Hinweise auf einen kausalen Zusammenhang zwischen dem Rauchen von E-Zigaretten und Lungenerkrankungen bei Erwachsenen als frühere Studien. Laut Seniorautor Stanton Glantz erhöhte sich die Wahrscheinlichkeit einer Lungenerkrankung um rund ein Drittel. Dieser Zusammenhang blieb auch bestehen, nachdem die Rauchgewohnheiten sowie klinische und demografische Informationen berücksichtigt wurden.

"Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass E-Zigaretten von sich aus schädlich sind und dass diese Auswirkungen unabhängig vom Rauchen konventioneller Zigaretten sind." Obwohl derzeitige und frühere Raucher von E-Zigaretten 1,3 Mal so wahrscheinlich von einer chronischen Lungenerkrankung betroffen waren, erhöhte sich das Risiko bei Rauchern von Zigaretten um den Faktor 2,6. Bei Personen, die beide Produkte verwendeten, vervielfachte sich dieses Risiko. Es lag in der Folge bei mehr als dem Dreifachen. Laut Gantz ist diese Personengruppe daher noch einem höheren Risiko ausgesetzt als konventionelle Raucher.

Selten nur E-Zigaretten

Laut den Studienautoren sind diese Forschungsergebnisse vor allem aufgrund der hitzigen Debatte von Bedeutung, ob E-Zigaretten zur Schadensbegrenzung für Raucher gefördert werden sollten. Die Forschungsergebnisse zeigten, dass der Umstieg von Tabak auf E-Zigaretten das Risiko einer Lungenkrankheit verringerte. Jedoch war weniger als ein Prozent der Raucher ausschließlich auf diese Produkte umgestiegen. Die Ergebnisse dieser Studie stehen in keinem Zusammenhang mit der neuen Lungenkrankheit EVALI (E-cigarette or Vaping Product Use-Associated Lung Injury), von der zuerst im vergangenen Sommer berichtet wurde. Die Forschungsergebnisse wurden im "American Journal of Preventive Medicine" veröffentlicht.

(Ende)
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