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pte20191112002 Technologie/Digitalisierung, Medien/Kommunikation

Kindesmissbrauch auf Twitter offen sichtbar

Fast Hälfte aller kinderpornografischen Social-Media-Inhalte beim Mikroblogging-Dienst gepostet


Kind: auf Twitter viel Misshandlung zu sehen (Foto: unslash.com, Gaelle Marcel)
Kind: auf Twitter viel Misshandlung zu sehen (Foto: unslash.com, Gaelle Marcel)

Histon/San Francisco (pte002/12.11.2019/06:05) - Fast die Hälfte aller Social-Media-Inhalte, die sexuellen Kindesmissbrauch darstellen, werden offen auf dem Mikroblogging-Dienst Twitter geteilt. Solche Inhalte kommen an den Filtern der Twitter-Plattform vorbei und sind für alle Nutzer zu sehen. Das ergibt ein Bericht des britischen Watchdogs Internet Watch Foundation (IWF) http://iwf.org.uk .

"Jedes Mal, wenn wir ein Bild oder ein Video finden, in dem ein Kind sexuell misshandelt wird, führen wir mit Analysten gemäß dem britischen Recht ein Assessment durch. Dann verfolgen wir den Inhalt zu seinem Ursprungsland und zu dem Unternehmen, das ihn ausgesendet hat. Schließlich arbeiten wir mit Partnern auf der ganzen Welt zusammen, um diese Inhalte zu entfernen", erklärt IWF-CEO Susie Hargreaves.

Fälle fast verdreifacht

Die IWF hat in den vergangenen drei Jahren 2.835 Fälle von Bildern und Videos entdeckt, die sexuellen Missbrauch von Kindern zeigen. 1.396 dieser Inhalte (49 Prozent) fanden sich auf Twitter. Da die IWF nur nach Inhalten suchen kann, die offen in sozialen Medien zu sehen sind, müssen die Twitter-Filter diese Bilder und Videos übersehen haben.

In den vergangenen Jahren haben sich die Fälle von Social-Media-Inhalten, die sexuellen Missbrauch an Kindern zeigen, stark erhöht. Im Jahr 2016 fand die IWF 742 solche Fälle, im Jahr 2017 waren es 1.016. Erst im vergangenen Jahr fanden sich noch 1.077 solche Fälle, sie haben sich im Jahr 2019 also fast verdreifacht.

Twitter bezweifelt Daten

Twitter hat allerdings Zweifel an der Verlässlichkeit der IWF-Daten. Weil der gleiche Datenmessungsstandard für alle Plattform und Suchmaschinen verwendet wurde, sei das kein repräsentatives Maß. "Es zeigt auch nicht das Ausmaß der proaktiven Arbeit, die wir in diesem Bereich leisten", sagt ein Sprecher von Twitter. Hargreaves zufolge sind die Daten jedoch fair und konsistent - egal, von welcher Plattform sie stammen.

(Ende)
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