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pte20191009002 Unternehmen/Finanzen, Handel/Dienstleistungen

Preisfestsetzung bei Gitarrenfabrikant Fender

Watchdog Competition and Markets Authority beschuldigt US-Unternehmen in Großbritannien


Fender: Vorwurf der Preisfestsetzung (Foto: pixabay.com, YS-Park)
Fender: Vorwurf der Preisfestsetzung (Foto: pixabay.com, YS-Park)

Scottsdale/London (pte002/09.10.2019/06:05) - Die britische Wettbewerbs-Watchdog Competition and Markets Authority (CMA) http://gov.uk/cma bezichtigt den US-Gitarrenhersteller Fender http://fender.com der illegalen Preisfestsetzung für Online-Händler. Das Unternehmen untersage Anbietern, Rabatte für seine Produkte anzubieten, damit Kunden im Internet keine günstigen Angebote finden können.

"Vorteil des Internets" zerstört

"Online einzukaufen, kann es deutlich leichter machen, Preise zu vergleichen und Schnäppchen zu finden. Das ist besonders wichtig für potenziell große Käufe wie den einer Gitarre. Wir nehmen diesen Fall sehr ernst, weil durch Preisfestsetzung ein Vorteil des Internets aufgehoben wird", erläutert Ann Pope, Leiterin für Kartellrecht bei der CMA. Zwischen den Jahren 2013 und 2018 habe Fender Händlern einen minimalen Preis vorgeschrieben, den diese nicht unterschreiten durften.

Die CMA hat Fender bereits seit August 2018 untersucht. Mit Beginn der Begutachtung hat der Watchdog das Unternehmen wegen des verbergens von Unterlagen in seiner britischen Niederlassung mit einem Bußgeld von 25.000 Pfund (etwa 28.000 Euro) geahndet. In dem aktuellen Fall der Preisfestsetzung will die CMA vorerst die Aussage von Fender hören, bevor sie eine weitere Strafzahlung anordnet.

400 Mio. Pfund schwerer Markt

Gitarren machen laut der CMA einen großen Teil der Verkäufe auf dem britischen Musikinstrument-Markt aus, der jährlich 400 Mio. Pfund (445 Mio. Euro) erwirtschaftet. Etwa 40 Prozent aller Musikinstrumente werden im Online-Handel verkauft. Deswegen sei es wichtig, "dass Online-Händler die Preise anbieten können, die sie wollen", so Pope abschließend.

(Ende)
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