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pte20190926002 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Dreckige Luft macht Kinder psychisch krank

Stoffwechselstörungen belegt - Drei US-Studien weisen Verbindung eindeutig nach


Rauchende Schlote: Kinderpsyche leidet massiv (Foto: pixelio.de/Michael Bührke)
Rauchende Schlote: Kinderpsyche leidet massiv (Foto: pixelio.de/Michael Bührke)

Cincinnati (pte002/26.09.2019/06:00) - Drei neue Studien von Forschern des Cincinnati Children's Hospital Medical Center http://cincinnatichildrens.org heben den Zusammenhang zwischen Luftverschmutzung und der psychischen Gesundheit bei Kindern hervor. Die in "Environmental Health Perspectives" veröffentlichten Ergebnisse belegen, dass bereits ein kurzzeitiger Kontakt mit verschmutzter Umgebungsluft ein bis zwei Tage später zur Verschlimmerung der psychiatrischen Störungen mit mehr Besuchen in den Notaufnahmen führt.

Benachteiligung wirkt sich aus

Die Erhebung hat auch ergeben, dass Kinder aus benachteiligten Stadtteilen anfälliger für die Folgen der Luftverschmutzung sind als andere Gleichaltrige. Das gilt vor allem für Erkrankungen, die mit Angststörungen und Suizidalität in Zusammenhang stehen, betonen die leitenden Autoren Cole Brokamp und Patrick Ryan. Laut Brokamp stellt diese Studie einen Zusammenhang zwischen dem Ausmaß der täglichen Luftverschmutzung im Außenraum und einem Ansteigen der Symptome psychiatrischer Erkrankungen bei Kindern her.

Eine weitere in "Environmental Research" veröffentlichte Studie hat einen Zusammenhang zwischen der kürzlichen Belastung durch Traffic Related Air Pollution (TRAP) und einer generalisierte Angststörung nachgewiesen. Laut den Studienautoren Kelly Brunst und Kim Cecil handelt es sich dabei um die erste Studie, die Neuroimaging eingesetzt hat, um eine Verbindung zwischen der TRAP-Belastung und Stoffwechselstörungen im Gehirn sowie Symptome einer generalisierte Angststörung bei sonst gesunden Kindern nachzuweisen. Die Untersuchungen ergaben höhere Konzentrationen von Myo-Inositol im Gehirn. Dabei handelt es sich um einen Marker für eine neuroinflammatorische Reaktion des Gehirns auf TRAP.

Auch Depressionen nehmen zu

Die Ergebnisse der zweiten in "Environmental Research" veröffentlichten Studie hat ergeben, dass eine TRAP-Belastung im frühen Kindesalter und durch die ganze Kindheit hindurch mit einem Anstieg von Symptomen einer Depression und Angststörung bei Zwölfjährigen in Zusammenhang steht. Ähnliche Studienergebnisse zu Erwachsenen liegen bereits vor.

Laut den leitenden Autoren Kimberly Yolton und Patrick Ryan konnte dieser Konnex bei Kindern bisher nicht klar belegt werden. Ryan betont aber, dass diese Studien weitere Belege dafür liefern, dass Luftverschmutzung am Beginn des Lebens und in der Kindheit zu Depressionen, Angststörungen und anderen psychischen Problemen bei Heranwachsenden beitragen können. Weitere Studien seien erforderlich, um diese Ergebnisse zu bestätigen und die für diese Zusammenhänge verantwortlichen Mechanismen zu untersuchen.

(Ende)
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