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pte20190920017 Unternehmen/Finanzen, Handel/Dienstleistungen

Zeitarbeitsbranche in Deutschland schrumpft

PwC: Zahl der Zeitarbeitnehmer in zweiter Jahreshälfte 2018 um zehn Prozent eingebrochen


Arbeit auf Zeit: Konjunktur trübt sich merklich ein (Foto: pixabay.com, geralt)
Arbeit auf Zeit: Konjunktur trübt sich merklich ein (Foto: pixabay.com, geralt)

Düsseldorf (pte017/20.09.2019/10:30) - Die Zahl der Zeitarbeitnehmer ist in der zweiten Jahreshälfte 2018 um fast zehn Prozent eingebrochen. Für 2019 rechnet die Branche mit einem zusätzlichen Rückgang des Marktvolumens um drei Prozent. Erst ab 2020 könnte sich die Zahl der Zeitarbeiter wieder stabilisieren, wobei sie aber nicht mehr an das Niveau von 2017 anknüpfen wird, als über eine Mio. Menschen in Deutschland als Zeitarbeitnehmer beschäftigt waren, wie die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC http://pwc.de ermittelt hat.

36 Zeitarbeitsfirmen befragt

Für die Studie haben die Experten die aktuellen Daten der Bundesagentur für Arbeit ausgewertet und 36 deutsche Zeitarbeitsfirmen ab einer Mio. Euro Jahresumsatz befragt. "Die negative gesamtwirtschaftliche Entwicklung und der Druck auf deutschen Schlüsselindustrien wie die Automobilbranche machen sich in der Zeitarbeitsbranche bereits bemerkbar", kommentiert PwC-Experte Ralph Niederdrenk die Ergebnisse.

Diese Einschätzung deckt sich mit den erhobenen Daten: 53 Prozent der Unternehmen nennen die konjunkturelle Abschwächung als Grund für einen zurückhaltenden Blick in die Zukunft - ein Jahr zuvor lag dieser Wert bei acht Prozent. Aber auch der Fachkräftemangel und die strengere Regulierung von Zeitarbeit spielen bei den Firmen eine Rolle: 58 Prozent sehen in der Beschränkung der Überlassungsdauer von Arbeitnehmern einen wachstumshemmenden Faktor, 56 Prozent führen die weiterhin schlechte Verfügbarkeit von Fachkräften an.

Spezialisierung auf Nischen

Fünf der befragten Zeitarbeitsfirmen (78 Prozent) wollen sich in Zeiten einer drohenden Rezession auf nicht-zyklische Nischen mit hoher Nachfrage spezialisieren, etwa Pflege und IT. 56 Prozent halten flexible Kostenstrukturen für eine gute Prävention. Eine Anpassung des Geschäftsmodells, etwa die Reduktion der Standorte, plant hingegen nicht einmal die Hälfte der Befragten (47 Prozent). "Zeitarbeitsfirmen brauchen eine klare strategische Ausrichtung, um sich in einem schwierigen Marktumfeld zu positionieren. Dies kann durch den Fokus auf ein innovatives Geschäftsmodell wie eine Online-Plattform erfolgen, aber auch durch eine Branchenspezialisierung oder die Digitalisierung ihrer Wertschöpfungskette", so Niederdrenk.

(Ende)
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