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pte20190920002 Unternehmen/Finanzen, Bildung/Karriere

Klage gegen Disney wegen Gender Pay Gap

Zehn Frauen zeigen Medienimperium wegen Diskriminierung bei Bezahlung und Beförderung an


Disney World: Klage wegen Diskriminierung (Foto: pixabay.com, bethgolz)
Disney World: Klage wegen Diskriminierung (Foto: pixabay.com, bethgolz)

Los Angeles (pte002/20.09.2019/06:05) - Zehn Frauen verklagen die Walt Disney Company http://thewaltdisneycompany.com wegen systematischer Geschlechterdiskriminierung. Sie werfen dem Medienimperium vor, weiblichen Angestellten geringere Löhne zu zahlen als ihren männlichen Kollegen und ihnen Beförderungen verweigern.

"Jahr für Jahr unterbezahlt und unterbewertet zu werden, hat sich häufende finanzielle Auswirkungen. Es ist auch demoralisierend und emotional zermürbend. Es ist Zeit, dass Disney sich den dutzenden kalifornischen Unternehmen anschließt, die versprechen, ihre weiblichen Angestellten fair zu behandeln", zitiert der "Guardian" Nancy Dolan, eine der Klägerinnen.

Sammelklage in mehreren Bereichen

Die Sammelklage soll alle weiblichen Vollzeitkräfte, die seit 2015 für Disney arbeiten, repräsentieren. Sie richtet sich gegen mehrere Arme des riesigen Medienunternehmens. Dazu gehören unter anderem Disney Music Publishing, Walt Disney Imagineering, die Projekte für Freizeitparks wie Disney World umsetzen und mit den Walt Disney Studios Motion Pictures auch der für Filmproduktion zuständige Bereich.

Für die Disney-Filmstudios hat Dolan 18 Jahre lang gearbeitet, seit 2015 war sie Managerin in einer Abteilung für Musik-Marketing. Ihrer Klage zufolge hatte ihr Vorgesetzter wiederholt gesagt, sie habe die gleiche Verantwortung wie jemand, der mehrere Schritte über ihrer Stellung im Unternehmen steht und dass eine Beförderung schon längst überfällig sei.

Überfällige Beförderung verweigert

Doch die Personalabteilung weigerte sich, Dolan zu befördern, weil diese mit einem Aufstieg als Managerin zur Abteilungsleiterin eine Stufe überspringen würde. Simultan bekamen jedoch zwei männliche Kollegen Beförderungen dieser Art. Als Dolan die Personalabteilung damit konfrontierte, habe diese gesagt, es bestehe bei den betroffenen Mitarbeitern das Risiko, sie ohne Beförderung an die Konkurrenz zu verlieren.

Die anderen Klägerinnen bringen ähnliche Vorwürfe vor. "Viele hatten Angst, damit an die Öffentlichkeit zu gehen, aber sie alle sahen keine andere Möglichkeit", sagt Lori Andrus, eine Anwältin der zehn Frauen. Für Disney ist die Klage hingegen ungerechtfertigt, es gebe im Unternehmen "robuste Maßnahmen für Gleichheit beim Gehalt", so der Medienkonzern.

(Ende)
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