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pte20190812012 Medien/Kommunikation, Computer/Telekommunikation

Alexa, Siri und Co vor Mega-Wachstumsschub

Hochschule Fresenius hat mehr als 3.000 Anwender in Deutschland zu Nutzungsverhalten befragt


Sprachassistent ist nicht jedermanns Sache (Foto: pixabay.com, mcmurryjulie)
Sprachassistent ist nicht jedermanns Sache (Foto: pixabay.com, mcmurryjulie)

Idstein (pte012/12.08.2019/13:34) - Alexa ist der am intensivsten genutzte Sprachassistent und wird laut einer Studie der Hochschule Fresenius http://hs-fresenius.de fast von der Hälfte der 3.184 befragten Nutzer in Deutschland mindestens einmal am Tag verwendet. Siri und Google Assistant kommen im direkten Vergleich deutlich seltener zum Einsatz. Dabei werden die digitalen Assistenten bislang vorrangig für recht einfache Funktionen verwendet. Drei von vier Nutzern (72 %) suchen nach Informationen zum Wetter, Sport oder Berühmtheiten.

Nicht jeder bleibt bei Nutzung

"Auch wenn ein Sprachassistent bereits vielen Nutzern theoretisch zur Verfügung steht, bedeutet dies längst nicht, dass er tatsächlich genutzt wird", erklärt Forscherin Anna Schneider. Cortana, der Assistent von Microsoft, könnte beispielsweise bereits von fast 60 Prozent der deutschen Konsumenten genutzt werden, tatsächlich nutzen ihn aktuell aber nur vier Prozent von ihnen. Dies entspricht einer Take-up-Rate von nur sieben Prozent. Alexa hingegen habe eine geringe theoretische Nutzerbasis, aber eine sehr hohe Take-up-Rate, was insbesondere durch das speziell für den Zweck der Sprachsteuerung angeschaffte Gerät "Echo" erklärbar sei.

Doch nicht alle Konsumenten, die einmal einen Sprachassistenten ausprobiert haben, bleiben der Technik treu: Etwa jeder fünfte Deutsche hat zumindest schon einmal einen der Assistenten ausprobiert, die Nutzung aber eingestellt. Gründe liegen vor allem in der schlechten Erkennung der Sprachbefehle (32 Prozent) oder daran, dass das Sprechen mit einer Maschine schlicht als unangenehm empfunden wurde (23 Prozent). "Die Hersteller dieser Systeme müssten es schaffen, die Funktionalität zu steigern, die Interaktion menschlicher zu machen und vorhandene Sicherheitsbedenken zu entkräften. Dann könnten Sprachassistenten das Marktumfeld unvergleichlich schnell umkrempeln", so Schneider.

(Ende)
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