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pte20190711015 Medizin/Wellness, Auto/Verkehr

Frauen bei Autounfällen stärker gefährdet

Verbesserte Sicherheit im Fahrzeug hilft eher Männern


Dummy auf einem Crashtest-Schlitten: Frauen benachteiligt (Foto: ZAB)
Dummy auf einem Crashtest-Schlitten: Frauen benachteiligt (Foto: ZAB)

Charlottesville (pte015/11.07.2019/12:30) - Frauen profitieren von der verbesserten Sicherheit in modernen Autos weniger als Männer. Das ist das überraschende Ergebnis einer Studie des Zentrums für angewandte Biomechanik (ZAB) an der University of Virginia http://virginia.edu . Jason Forman wertete mit seinem Team Unfalldaten aus den Jahren 1998 bis 2015 aus. Es ging um 23.000 Auffahrunfälle mit mehr als 31.000 Verletzten, etwa zu gleichen Teilen Männer und Frauen. Alle waren älter als 13 Jahre und angeschnallt. Schwangere, die verletzungsanfälliger sind, wurden nicht berücksichtigt.

Nachholbedarf in der Sicherheitsforschung

"In den letzten Jahren ist das Risiko für angeschnallte Passagiere und Fahrer, bei Unfällen Verletzungen an verschiedenen Körperteilen zu erleiden, signifikant gesunken", sagt Forman. "Diese Ergebnisse geben uns einen Einblick, in welchen Bereichen entscheidende Fortschritte erzielt werden konnten und wo es noch Nachholbedarf in der Sicherheitsforschung gibt."

Angeschnallte Frauen haben in modernen Autos ein um 73 Prozent höheres Risiko, bei Auffahrunfällen und Frontalzusammenstößen verletzt zu werden als Männer, fanden die Forscher heraus. Dabei berücksichtigten sie die Schwere der Kollisionen, das Alter und die Statur der Beteiligten, deren Body Mass Index (BMI) - ein Maß für die Bewertung des Körpergewichts eines Menschen in Relation zu seiner Körpergröße - sowie das Alter der beteiligten Autos.

Größte Verletzungsunterschiede bei den Beinen

Die größten Unterschiede fanden die Forscher bei Verletzungsrisiken an den unteren Extremitäten. Sie waren allerdings auch bei anderen Körperteilen auffällig. "Bevor wir nicht die fundamentalen biomechanischen Faktoren kennen, die zum erhöhten Risiko von Frauen beitragen, können wir die Sicherheitslücke nicht schließen", so Forman. Diese herauszufinden, sei eine große Herausforderung, die die Ressourcen der National Highway Traffic Safety Administration (der Behörde, die die Sicherheit auf den Straßen verbessern soll) bei weitem übersteige.

Schon jetzt seien allerdings Fortschritte bei den Sicherheitssystemen festzustellen. In den neuesten Autos seien die Risiken deutlich geringer. So gebe es weniger Schädelbrüche, Verletzungen der oberen Wirbelsäule und des Bauchraums. Auch die Risiken, an Knie, Oberschenkel und Hüfte sowie am Fußgelenk verletzt zu werden, seien signifikant gesunken, ebenso die Gefahr von Rippen- und Brustbeinverletzungen. Doch es bleibe dabei: Die Risiken für Frauen sind weiterhin größer, ebenso die für Menschen, die älter sind als 66 Jahre.

(Ende)
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