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pte20190417001 Medizin/Wellness, Forschung/Technologie

Schlafmythen schaden der Gesundheit stark

Kurze Ruhephasen in der Nacht, Schnarchen und Alkohol sind nicht alles andere als harmlos


Schlaf: Das ist entscheidend für die Gesundheit (Foto: pixelio.de, Helga Gross)
Schlaf: Das ist entscheidend für die Gesundheit (Foto: pixelio.de, Helga Gross)

New York (pte001/17.04.2019/06:00) - Nur fünf oder weniger Stunden Schlaf reichen aus, Schnarchen ist harmlos und alkoholische Getränke helfen beim Einschlafen: Diese Annahmen gehören laut einer Studie der NYU School of Medicine http://med.nyu.edu zu den am weitesten verbreiteten Mythen über den Schlaf. Diese führen den Experten nach nicht nur zu schlechten Angewohnheiten, sondern stellen auch eine wesentliche Bedrohung für die öffentliche Gesundheit dar.

8.000 Webseiten analysiert

Die Forscher haben für ihre Studie über 8.000 Webseiten analysiert, um die 20 häufigsten Annahmen über den Schlaf zu identifizieren. Mit einem Team von Schlafmedizinern wurden sie dahingehend gereiht, ob sie als Mythos ausgeräumt werden konnten oder von wissenschaftlichen Ergebnissen gestützt sind. Zusätzlich wurde der Schaden beurteilt, den die Mythen verursachen können.

Laut Forschungsleiterin Rebecca Robbins ist Schlaf ein entscheidender Bereich des Lebens, der Produktivität, Stimmung, allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden beeinflusst. "Das Beseitigen von Mythen über den Schlaf führt zu gesünderen Schlafgewohnheiten, die ihrerseits insgesamt zu einer besseren Gesundheit führen."

Die Behauptung, mit fünf Stunden Schlaf auszukommen, gehört zu den am häufigsten genannten Mythen, den die Forscher widerlegen können. Dieser Mythos führt laut der Studie auch zum größten Gesundheitsrisiko durch langfristige Schlafdefizite. Um die Auswirkungen dieser und anderer fälschlicher Annahmen zu verhindern, empfiehlt das Team einen gleichbleibenden Zeitplan für den Schlaf und mindestens sieben Stunden Nachtruhe. Zu den falschen Annahmen gehört auch, dass das Schlafen tagsüber etwas bringe, wenn es in der Nacht zu Schlafproblemen kommt.

Schnarchen nicht ignorieren

Ein weiterer Mythos betrifft das Schnarchen. Laut Robbins kann das Schnarchen zwar harmlos sein. Es kann aber auch ein Anzeichen für eine Schlafapnoe sein, eine ernsthafte Erkrankung, bei der die Atmung im Verlauf der Nacht gestört ist. Die Autoren empfehlen lautes Schnarchen nicht zu ignorieren, sondern einen Arzt aufzusuchen, da dieses Schlafverhalten zu einem Herzstillstand und anderen Erkrankungen führen kann.

Die Analyse hat auch ergeben, dass, entgegen anderer Annahmen, das Trinken von Alkohol vor dem Zubettgehen ungesund für den Schlaf ist. Laut Experten verringert der Alkohol die Fähigkeit des Körpers, den Tiefschlaf zu erreichen, der jedoch sehr wichtig ist. Die Forscher räumen ein, dass einige Mythen bei Schlafexperten noch immer zu Uneinigkeit führen.

Das Ausschlafen am Wochenende zum Beispiel stört den natürlichen Rhythmus. Bei Personen mit bestimmten Berufen, wie Schichtarbeitern, kann es jedoch besser sein, zu schlafen, als auf weniger Stunden zu kommen. Diese Unterschiede müssten laut dem Team noch weiter erforscht werden. Die Forschungsergebnisse wurden in "Sleep Health" veröffentlicht.

(Ende)
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