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pte20190321006 Unternehmen/Wirtschaft, Handel/Dienstleistungen

Harter Brexit kostet jeden Deutschen 115 Euro

Bertelsmann Stiftung attestiert Bundesbürgern die zweithöchsten Verluste in der gesamten EU


Brexit: Deutschland stark betroffen (Foto: pixabay.com, daniel_diaz_bardillo)
Brexit: Deutschland stark betroffen (Foto: pixabay.com, daniel_diaz_bardillo)

Gütersloh (pte006/21.03.2019/10:30) - Die Deutschen müssten sich bei einem harten Brexit auf Einkommensverluste in Höhe von rund zehn Mrd. Euro pro Jahr einstellen (rund 115 Euro pro Kopf). Das wären nach Großbritannien die zweithöchsten Verluste in der EU. Besonders betroffen wären hierzulande die Regierungsbezirke Düsseldorf, Köln und Oberbayern, in denen ein harter Brexit mit Einkommensverlusten von 520 bis 650 Mio. Euro pro Jahr schwer wiegen würde, wie eine aktuelle Analyse der Bertelsmann Stiftung http://bertelsmann-stiftung.de zeigt.

Mittelstand stark betroffen

In Deutschland würde es bei einem harten Brexit den Regierungsbezirk Düsseldorf am stärksten treffen. Hier rechnen die Autoren mit Einkommensverlusten von insgesamt 650 Mio. Euro pro Jahr - dies entspricht rund 126 Euro jährlich pro Einwohner. Es folgen Oberbayern (mit dem Großraum München), wo die erwarteten Einkommensverluste bei 526 Mio. Euro pro Jahr liegen (115 Euro pro Kopf) und Stuttgart mit 473 Mio. Euro pro Jahr (116 Euro pro Kopf). Die niedrigsten Verluste würden die Regionen Trier (50 Mio. Euro jährlich) sowie Leipzig (76 Mio. Euro) und Chemnitz (95 Mio. Euro) treffen.

"Gerade Regionen mit produktiven Mittelstandsunternehmen wären von einem Brexit besonders betroffen", sagt Dominic Ponattu, Mitautor der Studie. Dazu zählen laut dem Fachmann in Deutschland unter anderem Regionen wie das Rheinland und Ostwestfalen-Lippe sowie das Umland der Metropolen Stuttgart und Hamburg. Je wichtiger die Handelsbeziehungen zwischen einer Region mit Großbritannien ausgeprägt sind, desto höher fallen die Verluste aus. Das gilt beispielsweise für Nordrhein-Westfalen: Dort ist Großbritannien nach den Niederlanden und Frankreich das wichtigste Exportland, meint Ponattu.

Deal käme wesentlich billiger

Ein Brexit unter vertraglich geregelten Bedingungen, wie ihn die EU mit der britischen Regierung ausgehandelt hat, könnte die negativen Folgen stark abschwächen. Die Autoren zeigen, dass sich im Fall eines solchen weichen Brexit die Einkommensverluste für Deutschland im Vergleich zum harten Brexit auf fünf Mrd. Euro halbieren könnte. In Großbritannien wären die Einbußen mit rund 32 Mrd. Euro ebenfalls erheblich geringer als bei einem harten Brexit (57 Mrd. Euro). Die gesamte EU, ausgenommen Großbritannien, müsste bei einem weichen Brexit mit insgesamt rund 22 Mrd. Euro an jährlichen Einkommensverlusten rechnen (harter Brexit: 40 Mrd. Euro).

Eine Zusammenfassung der ausführlichen Studie "Die ökonomischen Folgen des Brexits für EU-Länder und Regionen" der Bertelsmann Stiftung ist unter http://bit.ly/2FhJfv2 abrufbar.

(Ende)
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Ansprechpartner: Florian Fügemann
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