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pte20190320019 Medizin/Wellness, Forschung/Technologie

Charakteristischer Parkinson-Duft identifiziert

Britische Wissenschaftler finden mit "Supernase" Joy Milne neuen Ansatz für bessere Diagnose


Geruch: neuer Ansatz für Parkinson-Diagnose (Foto: pixelio.de, Widdertier)
Geruch: neuer Ansatz für Parkinson-Diagnose (Foto: pixelio.de, Widdertier)

Manchester (pte019/20.03.2019/10:30) - Forscher der University of Manchester http://manchester.ac.uk haben jene Bestandteile identifiziert, die den charakteristischen Geruch der neurodegenerativen Krankheit Parkinson ausmachen. Dabei wurden die britischen Wissenschaftler von Joy Milne unterstützt, die Parkinson über den Geruch erkennen kann. Die Forschungsergebnisse wurden in "ACS Central Science" veröffentlicht.

Talk-Analyse gibt Aufschluss

Geruchstests sind in der modernen Medizin nicht sehr verbreitet. Krankheiten wie Diabetes werden jedoch häufig mit einem speziellen Geruch in Verbindung gebracht. Bisher gab es wenige Belege für einen Zusammenhang zwischen Geruch und neurodegenerativen Erkrankungen. Milne ist eine "Supernase", die den charakteristischen Geruch von Parkinson im Hauttalg einer Person erkennen kann, bevor klinische Symptome auftreten. Der Talg hält die Haut feucht und schützt sie. Das gilt vor allem für die Stirn und den oberen Rücken. Eine übermäßige Produktion ist ein bekanntes Symptom von Parkinson.

Das Team um Forschungsleiterin Perdita Barran wollte herausfinden, welche Chemikalien für den Geruch verantwortlich sind, den Milne bei den Patienten erkennt. Talgproben wurden mit Gaze von den oberen Rücken von mehr als 60 Personen gesammelt. Die Proben stammten von Parkinson-Patienten und gesunden Teilnehmern. Die flüchtigen Geruchsbestandteile, die zu einem für die Krankheit charakteristischen Duft beitragen könnten, wurden extrahiert und mittels Massenspektrometrie analysiert.

Hippursäure, Eicosan, Octadecanal

Die Auswertung hat das Vorhandensein von Hippursäure, Eicosan und Octadecanal bestätigt. Diese weisen auf veränderte Werte von Neurotransmittern hin, die bei Parkinson-Patienten gemeinsam mit mehreren anderen Biomarkern auftreten. Milne bestätigte diese Ergebnisse in einem kontrollierten Umfeld. Die Forscher räumen den beschränkten Umfang der Studie ein. Damit sei jedoch ein Ansatz für die Entwicklung eines nicht-invasiven Tests für Parkinson gefunden, der möglicherweise zur früheren Entdeckung führt.

(Ende)
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