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pte20190221003 Medien/Kommunikation, Handel/Dienstleistungen

Digitalwerbung lässt traditionelle alt aussehen

Neue eMarketer-Analyse sieht "freien Fall der Werbedollars" insbesondere bei Print und TV


Werbedollars: Online vor Print und TV (Foto: Pepi Stojanovski, unsplash.com)
Werbedollars: Online vor Print und TV (Foto: Pepi Stojanovski, unsplash.com)

New York (pte003/21.02.2019/06:10) - Die Werbebranche wird 2019 einen lange erwarteten Meilenstein erreichen: erstmals werden die Ausgaben im digitalen Bereich jene im traditionellen Sektor überflügeln. Bis 2023 wird sich das Kräfteverhältnis sogar noch weiter verschieben. Dann sollen auf die digitale Sparte bereits mehr als zwei Drittel des gesamten medialen Werbekuchens abfallen. Zu dem Ergebnis kommt eine neue eMarketer-Analyse http://emarketer.com , die bei Printprodukten und im TV von einem "freien Fall der Werbedollars" spricht und das Potenzial von YouTube, Facebook und Co herausstreicht.

"Gravierender Wendepunkt"

"Die kontinuierliche Abwanderung von Konsumenten hin zu digitalen Plattformen hat für Werbetreibende einen gravierenden Wendepunkt erreicht. Sie werden nun dazu gezwungen, auf den digitalen Bereich zu setzen, um weiterhin einen Zuwachs bei der Reichweite und bei den Umsätzen zu erzielen", so Monica Peart, Forecasting Director bei eMarketer. Dieser sei in traditionellen Medien einfach nicht mehr zu erreichen. "Digitale Werbung erlaubt eben ein viel präziseres und effizienteres Ansprechen spezifischer Zielgruppen", betont die Expertin.

Innerhalb des Digitalsektors werden sich 2019 weiterhin Google und Facebook als absolute Top-Player behaupten, prognostizieren die Marktforscher. Beide Unternehmen könnten lediglich einen leichten Rückgang bei ihrem Anteil am Werbekuchen verzeichnen - bei Google wird er von 38,2 auf 37,2 Prozent sinken, bei Facebook von 22,1 auf 21,8 Prozent. Einen starken Zuwachs von über 50 Prozent soll es hingegen bei Amazon geben, der Nummer drei im Online-Werbegeschäft. "Amazon hat den großen Vorteil, dass es reichhaltige Daten zum Shopping-Verhalten der Konsumenten bereithält", verdeutlicht Peart.

Meistes Geld für "Mobile"

Laut eMarketer werden die Ausgaben für digitale Werbung 2019 um 19,1 Prozent auf 129,34 Mrd. Dollar (rund 114 Mrd. Euro) nach oben klettern. Das sind beinahe 20 Mrd. Dollar mehr als der prognostizierte Vergleichswert im traditionellen Sektor. Am meisten Geld investieren Werbetreibende dabei mit deutlichem Abstand in der Kategorie "Mobile". Diese soll 2019 mit 87 Mrd. Dollar (rund 77 Mrd. Euro) knapp zwei Drittel des digitalen Werbekuchens verschlingen.

Bei Print-, Radio- und TV-Werbung sieht es hingegen nicht so rosig aus. So wird der Anteil von Zeitungen und Magazinen an den Werbeausgaben etwa in diesem Jahr um beinahe 18 Prozent einbrechen. Auch im Fernsehbereich werden die Ausgaben um 2,2 Prozent auf 70,83 Mrd. Dollar (rund 62,4 Mrd. Euro) zurückgehen. "Die US-Präsidentschaftswahl könnte der TV-Werbung aber schon 2020 wieder zu einem Plus verhelfen", so die Analyse der Marktforscher.

(Ende)
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