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pte20190122017 Umwelt/Energie, Auto/Verkehr

E-Autos: Lithium, Kobalt und Nickel gefragt

Laut Öko-Institut notwendige Jahreskapazitäten von bis zu 6.600 Gigawattstunden erforderlich


Renault ZOE beim Laden: Rohstoffe wichtig (Foto: pixabay.com, IsmaelMarder)
Renault ZOE beim Laden: Rohstoffe wichtig (Foto: pixabay.com, IsmaelMarder)

Freiburg (pte017/22.01.2019/12:30) - Mit dem Zuwachs an E-Fahrzeugen steigt auch der globale Bedarf an Batterien - mit notwendigen Jahreskapazitäten von bis zu 6.600 Gigawattstunden, wie aktuelle Zahlen des Öko-Instituts http://oeko.de im Rahmen des Forschungsprojektes "Fab4LiB" belegen. 220 Gigafabriken sind laut den Experten notwendig, um diese Batteriemengen herzustellen. Die Fachleute haben den Rohstoffbedarf der Schlüsselmaterialien für Lithium-Ionen-Zellen bis 2050 errechnet.

Globaler Bedarf wächst stetig

Im Jahr 2050 könnten den Prognosen zufolge weltweit 80 Prozent aller neu zugelassenen Pkw mit alternativen Antrieben auf den Straßen unterwegs sein, bei ambitionierten Klimaschutzzielen sogar 100 Prozent. Das Öko-Institut geht bis zum Jahr 2030 von "einen erheblichen Anstieg der Nachfrage für Lithium, Kobalt und Nickel" aus. Bleiben die Lithium-Ionen-Zellen auch langfristig die Speichertechnologie der Wahl für E-Autos, so die Experten, wird der Bedarf bis zum Jahr 2050 noch weiter wachsen.

Angesichts der aktuell bekannten globalen Reserven für Lithium (16 Mio. Tonnen), Kobalt (7,1 Mio. Tonnen) und Nickel (74 Mio. Tonnen) ist bis dato nicht mit einer Verknappung dieser Rohstoffe zu rechnen. "Bei der dynamischen Entwicklung der Elektromobilität kann es für einzelne Rohstoffe aber zu zeitlich begrenzten Engpässen kommen", erklärt Öko-Institut-Rohstoffexperte Matthias Buchert. Welche Anteile der Wertschöpfung der Elektromobilität künftig in Europa - und vor allem in Deutschland - realisiert würden, sei eine politische Frage, die sowohl die EU-Kommission als auch die Bundesregierung zügig zu beantworten hätten.

(Ende)
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