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pte20181214018 Handel/Dienstleistungen, Auto/Verkehr

Neue Seidenstraße: Eisenbahn schlägt Hafen

Konferenz "Connecting Europe and Asia" erörtert Chancen des Transitfracht-Güterverkehrs


Umschlagplatz: Neue Seidenstraße verbindet Kontinente (Foto: utlc.com)
Umschlagplatz: Neue Seidenstraße verbindet Kontinente (Foto: utlc.com)

Wien (pte018/14.12.2018/14:02) - "Eine Zusammenarbeit zwischen Asien und Europa ist enorm wichtig." So resümiert Tatyana Valovaya von der Eurasian Board Commission http://eurasiancommission.org die heute, Freitag, in Wien stattfindende Konferenz "Connecting Europe and Asia". Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Neue Seidenstraße gelegt, eine durchgehende Bahnverbindung zwischen Europa und China (pressetext berichtete: http://pte.com/news/20180221025 ).

Bedeutung der Bahn steigt

Politische Probleme in einzelnen Staaten der vergangenen Jahre, so die Vortragenden, würden eine Zusammenarbeit jedoch erschweren. "Brexit und Rechtspopulismus zeigen die gewachsene Skepsis gegenüber globaler Zusammenarbeit", so David Gould, führender Ökonom der Weltbank http://worldbank.com . Einig sind die Teilnehmer über eine der zukunftsträchtigsten Optionen für eine Verbindung zwischen den Kontinenten, die "Belt & Road"-Initiative (BRI): Straßen-, Schienen- und Seewege sollen einen Wirtschaftsraum von Westchina bis Mitteleuropa schaffen.

Eine wichtige Rolle beim Bahntransport spielt die United Transport and Logistics Company - Eurasian Rail Alliance (UTLC ERA) http://utlc.com , ein Dienstleister für Containertransporte auf der Schiene zwischen Europa und China. UTLC-ERA-Präsident Alexey Grom im Gespräch mit pressetext: "In Russland gibt es ein Sprichwort: 'Leben entwickelt sich dort, wo die Bahn fährt.'" Mehr und mehr Kunden würden erkennen, dass der Bahnverkehr nicht nur für das Geschäft gut sei, sondern auch für das ganze Land. "Die Abwicklung an der Grenze zwischen China und Kasachstan geht weitaus schneller als im Hafen von Schanghai", betont der Manager.

Europa und Asien verbinden

UTLC ERA transportiert auf der Breitspurbahn 1520 über 70 Prozent der Transitfrachtgüter zwischen China und Europa. Die Transportdauer für die Güter mit der UTLC ERA von China nach Europa auf der 5.430 Kilometer langen Strecke beträgt zwischen fünfeinhalb und sechs Tagen. Das Transportvolumen des russischen Containerdienstleisters hat 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 60 Prozent zugenommen.

Deutlich macht das der neu geschaffene "Eurasian Rail Alliance Index". Das ist ein Indikator für Preise der Transit-Containertransporte auf der Schiene im eurasischen Eisenbahnkorridor der Länder Russland, Kasachstan und Weißrussland. UTLC ERA will mit dem Index die Markttransparenz erhöhen und zeigen, dass Bahnfrachten nicht nur sehr viel schneller sind, sondern sich auch preislich immer mehr an den Seeverkehr annähern.

"Wir wollen, dass die Kunden wissen, dass unsere Preise wettbewerbsfähig sind, auch mit jenen im Schiffsverkehr", weiß Grom auf Nachfrage von pressetext am Rande der Konferenz. Würden die Gesamtkosten für den Kunden berücksichtigt, sei die Eisenbahn billiger als jedes andere Transportmittel. Dass auch die Wettbewerber den Index für sich nutzen können, stört das Unternehmen nicht. Laut dem UTLC-ERA-Präsident ist der Markt groß genug für alle. "Durch den Index machen wir die Schiene als Transportmittel transparenter und bekannter."

(Ende)
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Ansprechpartner: Susanne Wolf
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