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pte20181210004 Medizin/Wellness, Medien/Kommunikation

App erkennt Blutarmut per Fingernagel-Scan

Genauigkeit reicht für nicht-invasive Reihenuntersuchungen laut US-Wissenscahftlern aus


Für die Anämie-Diagnose reicht ein Fingernagel-Foto (Bild: emory.edu, nature)
Für die Anämie-Diagnose reicht ein Fingernagel-Foto (Bild: emory.edu, nature)

Atlanta (pte004/10.12.2018/06:15) - Eine App von Forschern an der Emory University http://emory.edu diagnostiziert Blutarmut (Anämie), ein gefährlicher Mangel an roten Blutkörperchen, anhand eines Fotos des Fingernagels. Bisher lässt sich diese Krankheit, bei der die Organe nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden, nur durch einen Bluttest erkennen. Hinter der App steckt ein komplizierter mathematischer Algorithmus. Er "übersetzt" das Farbenspektrum des Fingernagels in eine Diagnose. Diese Farben spiegeln den Zustand des Blutes wider.

Programm lernt selbstständig

Im ersten Schritt haben die Wissenschaftler die Fingernägel von 227 Personen fotografiert, deren Hämoglobinspiegel zuvor konventionell ermittelt worden war. Dann entwickelten sie ein selbstlernendes Programm, das die Farben analysierte. Je mehr Testbilder ausgewertet wurden, desto sicherer wurde die Diagnose. Das Programm durchlief gewissermaßen ein Trainingsprogramm.

Der schlaue Algorithmus wurde zunächst an 100 Personen getestet, so dass er den Hämoglobinspiegel jeder einzelnen Person so genau erfasst, dass es für Reihenuntersuchungen ausreicht. Signalisiert die App, dass der Patient an Blutarmut leidet, wird das genaue Ausmaß der Krankheit wieder per Blutanalyse erfasst. In 95 Prozent aller Fälle liegt die App richtig.

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"Alle Diagnoseverfahren für Anämie erfordern technisches Gerät", so Wilbur Lam, der zum Entwickler-Team gehört. Die Forscher stecken in einem Zielkonflikt zwischen Kosten, Genauigkeit und der Notwendigkeit, Blut zu entnehmen. "Wir haben eine App entwickelt, die genauso präzise arbeitet wie andere nicht-invasive Verfahren, aber keinerlei zusätzliches Gerät erfordert.

Anämie ist eine weitverbreitete Krankheit. Weltweit leiden zwei Mrd. Menschen daran. Betroffen sind vor allem Kinder, ältere Menschen und schwangere Frauen. Je nach Ursache lässt sich die Krankheit durch Medikamente, etwa Eisenpräparate, behandeln. Manchmal reicht schon eine bewusstere Ernährung mit eisenhaltigen Nahrungsmitteln wie Fisch, Fleisch und Nüssen oder mit folsäurehaltigem Gemüse und Vollkornprodukten.

(Ende)
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