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pte20180921020 Medien/Kommunikation, Sport/Events

"Overwatch": Blizzard verbannt Drittanbieter-Apps

Vorgehen des US-Spieleentwicklers trifft auch für E-Sportler interessante Statistik-Apps

Overwatch-Kämpfer: Müssen ohne Statistik-Tools auskommen (Foto: blizzard.com)
Overwatch-Kämpfer: Müssen ohne Statistik-Tools auskommen (Foto: blizzard.com)

Irvine/San Francisco (pte020/21.09.2018/11:30) - Der US-amerikanische Computerspielentwickler Blizzard geht bei seinem Mutiplayer-Shooter "Overwatch" http://playoverwatch.com entschieden gegen Drittanbieter-Apps vor. Mit E-Mails werden aktuell User der Statistik-Tools "Visor" http://visor.gg und "Pursuit" http://pursuit.gg gewarnt, dass eine weitere Nutzung dieser Tools Konsequenzen bis hin zur dauerhaften Account-Sperre haben könnte. Das stößt nur bedingt auf Verständnis - denn wie bei echtem Sport sind Match-Statistiken und Analysen auch bei E-Sport wichtig, um die Performance zu verbessern.

Wettbewerbsintegrität

Community Manager Tom Powers hat im Overwatch-Forum bestätigt, dass die aktuellen Warnungen echt sind. "Um das klarzustellen, jegliche Drittanbieter-App, welche die Wettbewerbsintegrität von Overwatch beeinträchtigt, ist nicht erlaubt", schreibt er. Apps, die beispielsweise den Standort von Gegnern, deren Gesundheit oder die Nutzung von Fähigkeiten verraten, würden unfaire Vorteile bringen. Powers unterstreicht daher, dass Cheats, Bots und Hacks bei Overwatch verboten sind. Normalerweise stehen auf deren Nutzung Account-Sperren, diesmal gibt es aber erst einmal Warnungen. In den entsprechenden E-Mails werden nur "Visor" und "Pursuit" namentlich erwähnt.

Speziell das Vorgehen gegen Pursuit kommt recht überraschend und sorgt für Verwunderung. Die App verspricht nämlich keine unmittelbaren Vorteile im Spiel, sondern liefert Statistiken für Analysen nach dem Match. Wie bei jedem Sport ist der Hintergedanke, dass Spieler so aus Fehlern lernen und ihre Leistung verbessern können. Das Unternehmen ist auch Partner einiger E-Sports-Teams, unter anderem der offiziellen Overwatch League http://overwatchleague.com . Pursuit hat verunsicherte User bereits am Mittwoch via Twitter wissen lassen, dass man der Sache nachgehe, doch eine Lösung steht aus.

Eine Frage der Prüfung

Manche Spieler und Games-Journalisten spekulieren bereits, ob Blizzard den Zweck unterschiedlicher Apps nicht differenzieren kann oder sich womöglich die Arbeit nicht machen will, von Fall zu Fall zu entscheiden und einmal zugelassene Apps ständig auf die Einhaltung der geltenden Regeln zu prüfen. Letzteres könnte tatsächlich einen ernstzunehmenden Aufwand bedeuten, wie schon das Beispiel "Visor" zeigt.

Das Unternehmen hat bei der Entwicklung der App unter anderem mit Overwatch-League-Teams zusammengearbeitet. Auch hier geht es zunächst darum, Statistiken zu sammeln und aufzubereiten. Allerdings bietet Visor auch ein Ingame-Overlay mit zusätzlichen Informationen, das durchaus umstritten ist. Seit Mitte August haben im Overwatch-Forum vermehrt User kritisiert, dieses sei nicht regelkonform und teils explizit ein Verbot der App gefordert.

(Ende)
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Ansprechpartner: Thomas Pichler
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