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pte20180830030 Politik/Recht, Medien/Kommunikation

Brexit-Frust: Briten lernen neue Sprachen

Anbieter Duolingo verzeichnet 24 Prozent neue Registrierungen aus Großbritannien

Flaggen: Brexit macht offen für Sprachenlernen (Foto: Erwin Lorenzen/pixelio.de)
Flaggen: Brexit macht offen für Sprachenlernen (Foto: Erwin Lorenzen/pixelio.de)

London (pte030/30.08.2018/11:30) - Der Online-Dienst zum Erlernen von Sprachen, Duolingo http://duolingo.com , verzeichnet wegen des nahenden Brexit einen enormen Zuwachs von Nutzern aus Großbritannien. Via Twitter machen die neuen Mitglieder klar, dass sie mit der Entscheidung Großbritanniens, die Europäische Union im März 2019 zu verlassen, nicht zufrieden sind und sich deshalb für eine ungewöhnliche Form des Protestes entschieden haben: das Erlernen einer neuen Sprache.

Lernen aus Protest

Duolingo-Geschäftsführer Luis von Ahn erklärt in einem Interview mit "Sky News", dass das Unternehmen rund um den 29. März 2017 einen ungewöhnlichen Anstieg von neuen Mitgliedern feststellen konnte - ganze 24 Prozent mehr Registrierungen aus Großbritannien. Am ersten Tag des Mitgliederansturms wurde die offizielle Erklärung für den Austritt Großbritanniens aus der EU bekanntgegeben.

Da sich der Zuwachs großteils auf User aus Großbritannien bezieht, ist laut von Ahn "wahrscheinlich, dass der Brexit die Ursache war". "Wir wissen normalerweise nicht, warum Mitglieder-Spitzenwerte erreicht werden. Dann haben wir uns auf Twitter umgeschaut und es gibt dort Tweets wie 'Oh, ich denke, ich muss jetzt andere Sprachen lernen'. Wir haben unsere Nutzer online kommentieren sehen, dass sie vom Brexit motiviert wurden", erklärt von Ahn. Auch in anderen sozialen Netzwerken schreiben Briten Ähnliches und machen ihrem Ärger Luft.

Angst vor Jobverlust

"Ich protestiere persönlich gegen den Brexit, indem ich mich der Herausforderung stelle, alle europäischen Sprachen zu lernen. Bis jetzt kann ich sechs gut verstehen, weitere vier beherrsche ich ziemlich gut und ein paar weitere werden bald folgen", schreibt etwa ein Nutzer. Andere haben Angst um ihren Job: "Obwohl ich britischer Staatsangehöriger bin, denke ich, dass ich wegen des Brexit meinen Job verlieren werde. Ich habe mich deshalb einen Monat nach der Abstimmung bei Duolingo angemeldet, da ich hoffe, nach Europa zu ziehen - am wahrscheinlichsten nach Deutschland oder Österreich." Auffällig ist laut von Ahn auch, dass im Laufe des Jahres 2017 immer mehr US-Amerikaner russische Online-Kurse belegen.

(Ende)
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