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pte20180830004 Unternehmen/Finanzen, Politik/Recht

US-CEOs kassieren 100 Mal mehr als Arbeiter

Extremes Lohngefälle vor allem bei Unternehmen mit lukrativen Aufträgen von der Regierung

US-Dollar-Noten: Missverhältnis beim Gehalt (Foto: Rainer Sturm, pixelio.de)
US-Dollar-Noten: Missverhältnis beim Gehalt (Foto: Rainer Sturm, pixelio.de)

Washington (pte004/30.08.2018/06:15) - Das Lohngefälle zwischen Führungsetage und Angestellten klafft immer mehr auseinander, wie der aktuelle Bericht "Executive Excess 2018" des Institute for Policy Studies (IPS) http://ips-dc.org aufzeigt. Das trifft vor allem auf Unternehmen zu, die wegen Regierungsaufträgen millionenschwere Budgets aus Steuergeldern haben. Bei rund zwei Dritteln der Top-50-Firmen verdient der CEO nämlich sogar um mehr als das Hundertfache einer Durchschnittskraft.

Politiker sind gefordert

"Viele Spitzenexperten aus der Wirtschaft haben bereits darauf hingewiesen, dass zu große Unterschiede in den Einkommen die Effizienz von Unternehmen gefährden können, weil dadurch die Moral der Angestellten sinkt. Trotzdem werden jedes Jahr Milliarden von Steuergeldern in Form von Bundesverträgen an Firmen vergeben, in denen ein extremes Lohngefälle vorherrscht", heißt es in dem IPS-Bericht. Um dieses krasse Missverhältnis auszugleichen, müssten politische Entscheidungsträger endlich einschreiten. "Sogar unser Präsident verdient nur das Fünffache seiner Mitarbeiter", betonen die Experten.

Aber gerade bei Unternehmen im Regierungsumfeld fällt der Unterschied beim Einkommen überdimensional hoch aus. "34 von 50 Firmen, die 2017 die lukrativsten Regierungsaufträge bekommen haben, zahlen ihren Chefs mehr als das Hundertfache von dem, was ein durchschnittlicher Arbeitnehmer erhält. Dabei wurde diesen 34 Betrieben in diesem Jahr insgesamt ein Auftragsvolumen von 167 Mrd. Dollar zugeschanzt", stellt der Thinktank aus Washington fest.

Viele namhafte Beispiele

Zur Veranschaulichung verweist das IPS auf zahlreiche namhafte Beispiele wie etwa die Geo Group http://geogroup.com , einen der führenden Auftragnehmer der US-Regierung, wenn es um den Bau und Betrieb von Internierungslagern für Migranten geht. Das Unternehmen hat 2017 insgesamt 663 Mio. Dollar (rund 567 Mio. Euro) vom Justice Department überwiesen bekommen und seinen CEO, George Zoley, einen Jahresgehalt von 9,6 Mio. Dollar ausbezahlt. Das entspricht dem 271-Fachen von dem, was dort ein durchschnittlicher Arbeiter verdient.

Ähnlich frappierend fällt das Einkommensgefälle auch bei Firmen aus, die sich im vergangenen Jahr über satte Regierungsbudgets aus Steuergeldern freuen durften: bei General Dynamics http://gd.com verdiente CEO George Zoley beispielsweise auch das 271-Fache seiner Mitarbeiter, bei Lockheed Martin http://lockheedmartin.com kam Boss Marillyn Hewson auf das 186-Fache und bei IBM http://ibm.com , wo man 2017 ebenfalls kräftig von Bundessubventionen profitierte, schaffte es die Chefin Ginni Rometty sogar auf das 341-Fache eines durchschnittlichen Mitarbeiterlohns.

Bericht "Executive Excess 2018 - How taxpayers subsidize giant corporate pay gaps": https://bit.ly/2woPIR4

(Ende)
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