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Mi, 08.08.2018 06:05
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pte20180808002 Bildung/Karriere, Forschung/Technologie

Großbritannien braucht mehr Uni-Absolventen

Brexit könnte Mangel an hochqualifizierten Fachkräften verschärfen
Absolventin: UK hat schon jetzt zu wenige (Foto: Chantellen, pixabay.com)
Absolventin: UK hat schon jetzt zu wenige (Foto: Chantellen, pixabay.com)

London (pte002/08.08.2018/06:05) - Der britischen Wirtschaft droht aufgrund der "Vierten Industriellen Revolution" ein Mangel an hochqualifizierten Fachkräften, warnt der Rektorenverband Universities UK https://www.universitiesuk.ac.uk . Dem Bericht "Solving future skills challenges" zufolge reichen schon jetzt die britischen Absolventen grundständiger Studien nicht, um entsprechende Stellen zu besetzen - ein Problem, dass ein Ende der Personenfreizügigkeit durch den Brexit merklich verschärfen könnte.

Steigender Bedarf, unsicheres Angebot

"Es besteht ein steigender Bedarf an breiten Fähigkeiten, die an Universitäten zu vielfältigen Themen und auf vielen Ebenen erworben werden. Die britische Wirtschaft und Gesellschaft braucht mehr Absolventen", sagt Alistair Jarvis, Geschäftsführer von Universities UK. Denn schon jetzt ist der Bedarf an Fachkräften schwer zu decken. Allein 2016 wurden laut Bericht in Großbritannien 440.000 qualifizierte Jobs geschaffen, doch gab es nur 316.690 Personen, die an britischen Hochschulen einen grundständigen Abschluss gemacht haben. Die Lücke von mehr als 120.000 Personen fiel damit doppelt so hoch aus wie 2015.

Um den heimischen Absolventenmangel zu kompensieren, hat Großbritannien nicht zuletzt auf Zuwanderer aus der EU gesetzt. Über dieser Praxis schwebt nun das Brexit-Damoklesschwert. Die Zuwanderung aus der EU könnte versiegen, jetzt dort tätige Migranten könnten das Inselreich sogar wieder verlassen. Zwar betont Universities UK, dass die genauen Auswirkungen des Brexits auf den Jobmarkt schwer abzuschätzen sind. "Der Brexit könnte das Angebot an höheren Fertigkeiten zu einem Zeitpunkt unterminieren, an dem der Bedarf steigt", warnt dennoch der Bericht.

Lebenslanges Lernen

Universities UK zeigt zudem auf, wie wichtig lebenslanges Lernen mittlerweile ist. So dürften knapp zwei Drittel der Kinder, die jetzt eingeschult werden, letztlich in Jobs unterkommen, die in dieser Form heute noch gar nicht existieren. Fast die Hälfte des Wissens, das im ersten Jahr eines vierjährigen Technikstudiums erworben wird, sei indes bei Studienabschluss bereits veraltet. Der Rektorenverband mahnt daher politische Verantwortliche, nicht zuletzt auch berufsbegleitende Studien in allen Alterssegmenten zu fördern. Trotz steigenden Fortbildungsbedarfs seien diese in den vergangenen Jahren nämlich stetig weniger in Anspruch genommen worden.

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Thomas Pichler
Tel.: +43-1-81140-314
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