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pte20180712004 Forschung/Technologie, Bildung/Karriere

Tollpatschige Kinder sind schlechtere Schüler

Gute Augen-Hand-Koordination ermöglicht bessere Schulleistungen

Koordinationstraining: Förderung von Kindern wichtig (Foto: leeds.ac.uk)
Koordinationstraining: Förderung von Kindern wichtig (Foto: leeds.ac.uk)

Leeds (pte004/12.07.2018/06:15) - Kinder mit einer guten Augen-Hand-Koordination erzielen bei Leistungstests im Lesen, Schreiben und in Mathematik bessere Ergebnisse als Gleichaltrige mit nicht so gut ausgeprägten kognitiven Fähigkeiten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Forschern der University of Leeds http://leeds.ac.uk , die über 300 Jungen und Mädchen zwischen vier und elf Jahren spezielle Testaufgaben am Computer erledigt haben lassen. Nach Auswertung der Resultate rufen sie nun Schulen dazu auf, augenscheinlich tollpatschige Schüler gezielter zu fördern.

Statistisch signifikante Ergebnisse

"Diese Untersuchung zeigt den wichtigen Zusammenhang zwischen der Fähigkeit eines Kindes auf, mit seiner Umwelt physisch zu interagieren und seiner kognitiven Entwicklung, also jenen Kompetenzen, die es braucht, um die Welt um sich herum zu verstehen", erklärt Mark Mon-Williams, Professor für Kognitive Psychologie an der University of Leeds. Das Ergebnis sei eindeutig und statistisch signifikant. "Wir können klar zeigen, dass sich die Augen-Hand-Koordination und interzeptives Timing sehr gut als Faktoren eignen, um vorauszusagen, wie sich jemand später in der Schule schlagen wird", betont der Projektleiter.

Seine Forschung baue dabei auch auf Ergebnissen anderer kürzlich veröffentlichter Studien auf, merkt der Wissenschaftler an. Diese haben herausgefunden, dass es schon bei Babys zwischen sechs und 13 Monaten einen Unterschied macht, ob sie ihre Umwelt gut oder weniger gut verstehen können, weil sich das dann bis zum Alter von vier Jahren auf ihre Fähigkeiten auswirken kann, mit Zahlen umzugehen. "Für uns stellt sich angesichts dieser neuen Erkenntnisse die Frage, ob ungeschicktere Schüler nicht früher identifiziert und speziell gefördert werden müssten", so Mon-Williams.

Schule nimmt Ergebnisse sehr ernst

An der Lilycroft Primary School http://lilycroftprimaryschool.co.uk in Bradford in der Region West Yorkshire, wo die Studie der University of Leeds durchgeführt wurde, will man die neuesten Erkenntnisse "sehr ernst nehmen", wie die zuständige Schulleiterin Nicola Roth wissen lässt. "Wir haben unseren Eingangsbereich und unser Indoor- und Outdoor-Areal bereits so umgestaltet, dass die Kinder einen Raum zur Verfügung haben, in dem sie ihre motorischen Fähigkeiten und Bewegungskoordination entwickeln und trainieren können", gibt die Pädagogin zu Protokoll. Das sei aber nur eine der geplanten Maßnahmen. "Wir hoffen, dass wir dadurch signifikante Verbesserungen im Sinne einer bestmöglichen Erziehung der Kinder erreichen können", meint Roth.

(Ende)
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