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Do, 14.06.2018 06:15
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pte20180614004 Handel/Dienstleistungen, Forschung/Technologie

Brexit-London will als Technologiezentrum punkten

Offenheit sowie Kooperationen laut Bürgermeister Khan entscheidend
Big Ben: Bürgermeister wirbt für Kooperationen (Foto: pixelio.de/Marcel Klinger)
Big Ben: Bürgermeister wirbt für Kooperationen (Foto: pixelio.de/Marcel Klinger)

London (pte004/14.06.2018/06:15) - Um im Technologiesektor auch nach dem Brexit mit anderen europäischen Metropolen mithalten zu können, plädiert Londons Bürgermeister Sadiq Khan für die Zusammenarbeit zwischen der britischen Hauptstadt und anderen Technologiezentren Europas. Das hat Khan während der in dieser Woche stattfindenden London Tech Week http://londontechweek.com gesagt. Zudem setzt er sich im Zuge der nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU geltenden Visa-Politik für eine Auflockerung der Einreisebestimmungen für qualifizierte Arbeitskräfte und Talente ein.

Weniger Konkurrenz

"Ich liebe Paris, Berlin, Barcelona, Frankfurt und viele andere europäische Städte", so Khan. "Wir sollten uns nicht als immerwährende Konkurrenten sehen. Natürlich findet in gewisser Hinsicht ein Wettstreit zwischen den Technologiezentren Europas statt, aber wir sollten enger zusammenarbeiten und kollaborieren", wie der Regionalpolitiker hinzufügt. Durch die lange Tradition Londons als Handelszentrum würde die Metropole auch weiterhin Talente mit offenen Armen empfangen.

"Londons Offenheit wird immer eine unserer Stärken sein", streicht Khan hervor. "Egal, ob Sie in Spanien wohnen, in Deutschland, Frankreich, Polen oder irgendwo auf der Welt: Wenn Sie Ihr Potenzial ausschöpfen wollen, wird Sie London immer willkommen heißen." Die Visa-Bestimmungen für nicht-EU-Staaten seien jedoch schwierig: "Hier müssen wir daran arbeiten, dass künftig talentierte Menschen aus der EU leichter in Großbritannien Fuß fassen können", ist Khan der Meinung.

Einreise erleichtern

Die britische Regierung um Premierministerin Theresa May hat sogenannte "Start-up-Visas" für Unternehmer angekündigt. "So wollen wir die auf Hochschulabsolventen begrenzten Einreisebestimmungen auflockern und zukunftsgerichteten, modernen Firmengründern den Weg nach Großbritannien einfacher gestalten", heißt es in einer Regierungserklärung. Laut Khan steht London auch nach dem Brexit allen Menschen offen: "So war London immer, vor tausend Jahren, auch bevor es die EU überhaupt gab. Das wird sich nicht ändern: Kommen Sie als Tourist, Student, als Arbeitnehmer oder um zu investieren."

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Wolfgang Rudloff
Tel.: +43-1-81140-305
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Website: www.pressetext.com
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