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Mi, 13.06.2018 06:00
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pte20180613001 Medizin/Wellness, Forschung/Technologie

Alzheimer: Wirkung auf Geschlechter kaum bekannt

Experten fordern Schließen von Wissenslücken für bessere Therapien
Hände: Alzheimer bei Geschlechtern nicht gleich (Foto: pixelio.de, Karin Bangwa)
Hände: Alzheimer bei Geschlechtern nicht gleich (Foto: pixelio.de, Karin Bangwa)

Washington (pte001/13.06.2018/06:00) - Um Alzheimer effektiv verhindern und behandeln zu können, müssen Wissenschaftler mehr über die Unterschiede der Krankheit zwischen Frauen und Männern wissen. Zu dem Ergebnis kommen Experten der Society for Women's Health Research Interdisciplinary Network http://swhr.org . Mehr Forschung zu den Geschlechtsunterschieden sei notwendig, um Prävention, Diagnose und Therapie für beide Geschlechter zu verbessern.

2018 rund 193 Mrd. Euro Kosten

Laut Pauline M. Maki, einer der Hauptautorinnen der neuen Studie, weisen immer mehr wissenschaftliche Ergebnisse darauf hin, dass es bei Alzheimer Unterschiede zwischen Frauen und Männern gibt. "Um die Diagnose zu verbessern und die Entwicklung neuer Behandlungen und Interventionen zu beschleunigen, müssen wir mehr darüber wissen, wie die biologischen und soziokulturellen Unterschiede zwischen Frauen und Männern die Entwicklung, das Fortschreiten und die Behandlung von Alzheimer beeinflussen."

5,7 Mio. US-Amerikaner leiden an Alzheimer. Zwei Drittel sind Frauen. Bei ihnen ist die Krankheit die fünfthäufigste Todesursache, bei Männern die achthäufigste. Alzheimer und andere Demenzerkrankungen werden laut Schätzungen 2018 Kosten von 227 Mrd. Dollar, fast 193 Mrd. Euro, verursachen. Bis 2050 sollen die Kosten auf über 1,1 Bio. Dollar ansteigen.

Risikofaktor APOE 4 am häufigsten

Das biologische Geschlecht spielt beim Erkrankungsrisiko eine Rolle. Von manchen Risikofaktoren ist ein Geschlecht stärker betroffen als das andere. Der häufigste genetische Risikofaktor ist APOE 4. Frauen mit diesem Risikofaktor verfügen jedoch über ein höheres Risiko zu erkranken als Männer. Auftreten und Fortschreiten der Krankheit sind bei den Geschlechtern ebenfalls unterschiedlich. Nach einer Diagnose verschlechtert sich der Zustand von Frauen rascher als der von Männern. Frauen weisen zusätzlich eher äußerliche Anzeichen einer Demenz auf als Männer, die über die gleiche Pathologie wie Plaques und Tangles im Gehirn verfügen. Die Ursachen dafür sind bisher jedoch nicht erforscht.

In "Alzheimer's & Dementia" listen die Forscher eine ganze Reihe von Empfehlungen für die Forschung auf. Dazu gehören Risikofaktoren, die nur ein Geschlecht betreffen, wie die Menopause und Erkrankungen während der Schwangerschaft - aber auch der Einfluss von Sexualhormonen wie Östrogen auf die Funktion des Gehirns. Es gibt auch Unterschiede zwischen Männern und Frauen bei Risikofaktoren, von denen beide Geschlechter betroffen sind. Dazu gehören Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Sport und Depressionen.

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Moritz Bergmann
Tel.: +43-1-81140-300
E-Mail:
Website: www.pressetext.com
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