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Di, 12.06.2018 12:30
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pte20180612017 Computer/Telekommunikation, Medien/Kommunikation

GTA und Co reduzieren Straftaten in Australien

Kontakt mit dem Justizsystem bei jungen Erwachsenen halbiert
Einbruch: Straftaten eher virtuell begangen (Foto: Bernd Kasper, pixelio.de)
Einbruch: Straftaten eher virtuell begangen (Foto: Bernd Kasper, pixelio.de)

Canberra (pte017/12.06.2018/12:30) - Die Kriminalitätsrate im australischen Bundesstaat New South Wales ist in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Forscher des Australian Institute of Criminology http://aic.gov.au führen das vor allem auf Videospiele wie "Grand Theft Auto" (GTA) zurück, in denen Spieler Straftaten begehen können und somit keinen Anreiz dafür im realen Leben mehr haben dürften.

Grenzen online austesten

In einem Versuch, diesen Rückgang zu erklären, haben die Studienautoren die Täter nach Alter geordnet und festgestellt, dass sich der Anteil der Bevölkerung, der schon in Kontakt mit dem Strafjustizsystem gekommen und unter oder genau 21 Jahre alt ist, halbiert hat. Die größten Rückgänge gibt es im Bereich des Fahrzeugdiebstahls (minus 59 Prozent), anderen Eigentumsdiebstahls (minus 59 Prozent) und alkoholisiertem Fahren (minus 49 Prozent).

Neben der Tatsache, dass sich Überwachungstechniken deutlich verbessert haben, sehen die Researcher ein weiteres Phänomen: Heutzutage hielten sich junge Menschen eher zu Hause auf, als auf den Straßen, wo die Möglichkeit, ein Verbrechen zu begehen, höher ist. Die Studienautoren kommen zu dem Schluss, dass "die Verdrängung von Kriminalität und antisozialen Verhaltensweisen ins Online-Umfeld ein bestehendes Phänomen ist, das mit der umfassenderen sozialen Transformation zusammenhängt".

Antisozial im Social Web

Laut den Forschern erlauben Games wie GTA den Spielern, in einer Art Simulation die Grenzen des Gesetzes auszutesten. Dafür täten sie dies nicht mehr real. "Seit wir ins digitale Zeitalter eingetreten sind, können diejenigen, die mit sozialen Medien und Netzwerken zu tun haben, antisoziale und kriminelle Verhaltensweisen im Internet erforschen. Dies wird derzeit von Eltern und Behörden weit weniger Beachtung finden", heißt es im Report. "Stetig mehr Möglichkeiten für Home-Entertainment könnten die Verbreitung virtueller Interaktionen erhöht haben, die die Möglichkeiten für traditionelle Formen der Kriminalität einschränken oder minimieren."

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Sabrina Manzey
Tel.: +43-1-81140-305
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Website: www.pressetext.com
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