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Mo, 30.04.2018 10:30
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pts20180430012 Computer/Telekommunikation, Umwelt/Energie
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Sonnensturm trifft Österreich

Solarsturm zerstört die Energieversorgung und Telekommunikation in Österreich
Sonneneruption im Vergleich zur Erde
Sonneneruption im Vergleich zur Erde
[ Foto ]

Wr. Neudorf (pts012/30.04.2018/10:30) - Ein Solarsturm hat Österreich getroffen und über Tage hinweg die Energieversorgung und Telekommunikation vollkommen zum Erliegen gebracht. So oder so ähnlich könnte eine Schlagzeile in Zukunft aussehen.

Österreich. Die Partikelwolke eines gewaltigen Solarsturms schlägt in die hochsensible elektrische und elektronische Infrastruktur und Geräte ein. Hohe Ströme verursachen im Energieversorgungsnetz Abschaltungen und landesweite Blackouts. Atmosphärische Ladungen der Sonneneruption beeinflussen dramatisch die Funkverbindungen und somit die gewohnten Kommunikationswege wie Telefon und Internet.

Etwa alle 150 Jahre tritt ein Super-Solarsturm auf. Dies zeigen statistische Beobachtungen als auch der Solarzyklus und so ein Solarsturm könnte bereits in den nächsten Jahren auch Österreich treffen. Bei einem Ereignis vor 150 Jahren waren die Auswirkungen auf das Leben noch relativ überschaubar. In unserer heutigen, von sensibler Technologie abhängigen Welt, wären die Auswirkungen fatal. Ohne permanente Kommunikation kommen öffentliche Infrastruktur, Gesundheitssystem, Rundfunk und Lebensmittelversorgung vollends zum Erliegen. Die öffentliche Ordnung wäre somit in höchstem Grade gefährdet. Nach Eruption bleiben nur wenige Stunden bis Tage, um sich auf das Eintreffen des Sturms vorzubereiten.

Pure Science Fiction oder Realität? Eine Frage des Ob oder Wann? Die Kraft der Sonne ist enorm und somit auch ein Solarsturmszenario nicht auszuschließen. Daher bereiten sich die Funkamateure Österreichs gemeinsam mit dem Österreichischen Bundesheer, Hilfs- und Rettungsorganisationen auf ein solches Ereignis vor. Am 1. Mai findet österreichweit eine Übung in Kombination mit einem Wettbewerb statt. Ziel der etwa 6000 Funkamateure ist es, möglichst viele Amateurfunkstationen im ganzen Land zu erreichen. Die Funkamateure bedienen sich dabei der niederfrequenten Kurzwelle, die in diesem Fall am wahrscheinlichsten zur Sprachübertragung eingesetzt werden kann und setzt auf energieautarke Versorgung der Funkanlagen.

Die Funkamateure übernehmen in einem derartigen Szenario eine wichtige Rolle in der Vermittlung von Nachrichten zwischen lokalen und landesweiten Behörden, Bevölkerung und Hilfsorganisationen.

Der ALL Austrian Contest AOEC, der in diesem Rahmen stattfindet, bewertet und zählt die Kontakte jeder Station zu anderen Stationen in Österreich und simuliert durch die hohe Aktivität auf den verfügbaren Frequenzen das hohe Kommunikationsaufkommen im Krisenfall. https://www.oevsv.at/contestsHF

Als der Dachverband der österreichischen Funkamateure sehen wir es als wichtige Aufgabe, die zugeteilten Frequenzen zu bewahren und die Interessen seiner Mitglieder zu vertreten.

Amateurfunk ist ein technisch-experimenteller Funkdienst, der in Österreich durch das Amateurfunkgesetz, einem Bestandteil des Telekommunikationsrechtes, reglementiert ist. Weltweit genießen die Interessen von Funkamateuren auf Grund ihrer besonderen Leistungen im Hinblick auf technische Entwicklung und ihrer strukturellen Unterstützung in Not- und Katastrophenfällen den besonderen Schutz durch anerkanntes Völkerrecht der ITU. Informationen über den Amateurfunkdienst und die Leistungen von österreichischen Funkamateuren finden Sie auf der Homepage des österreichischen Versuchssenderverbandes unter: http://www.oevsv.at

Kontakt Notfunkreferat des OEVSV:
Dipl.-Ing. Herbert Koblmiller
Tel.: +43 664 6631244
E-Mail: oe3kjn@oevsv.at

(Ende)

Aussender: ÖVSV
Ansprechpartner: Christopher Leder, Presse, Öfffentlichkeitsarbeit
Tel.: +436648223979
E-Mail:
Website: www.oevsv.at
ÖVSV
   
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