Hightech

HIGHTECH

12.12.2018 - 14:55 | Fachhochschule St. Pölten
12.12.2018 - 13:00 | Tools at Work Hard + Soft Vertriebsges.m.b.H.
12.12.2018 - 12:30 | pressetext.redaktion

MEDIEN

12.12.2018 - 11:30 | pressetext.redaktion
12.12.2018 - 06:10 | pressetext.redaktion
11.12.2018 - 12:30 | pressetext.redaktion

LEBEN

12.12.2018 - 11:30 | fotoCharly Fotobuch & Fotogeschenke
12.12.2018 - 10:50 | danberg&danberg.
12.12.2018 - 10:30 | pressetext.redaktion
pte20180413003 Forschung/Technologie, Computer/Telekommunikation

Forscher erstellen Codes aus Photonen-Lasern

Quantenphysik soll IT-Sicherheit in Zukunft unüberwindbar machen

Photonen-Laser: zukünftige Quelle für IT-Sicherheit (Foto: nist.gov)
Photonen-Laser: zukünftige Quelle für IT-Sicherheit (Foto: nist.gov)

Gaithersburg/München (pte003/13.04.2018/06:10) - Forscher des National Institute of Standards and Technology (NIST) http://nist.gov haben einen Zufallsgenerator für Geheimzahlen entwickelt, der auf Quantenphysik beruht, "unfehlbar ist und nicht vorherzusagende Zahlen" auswirft. Die für die US-Regierung arbeitenden Physiker hoffen, moderne Computersysteme damit noch sicherer zu machen.

Noch nicht ausgereift

"Wir sind uns sicher, dass niemand unsere Zahlen voraussagen kann", gibt sich Peter Bierhorst, Mathematiker und Forscher am NIST zuversichtlich. Zwar sei die Technologie noch nicht gänzlich ausgereift, doch man arbeite an Hochdruck daran, sie praxistauglich und dann der Allgemeinheit zugänglich zu machen.

"Die Quantenphysik, im Gegensatz zur klassischen Physik, behandelt und erklärt Phänomene und Vorgänge, bei denen bestimmte Größen, wie zum Beispiel die Energie, nicht alle denkbaren Werte annehmen können, sondern nur bestimmte diskrete, also 'gequantelte' Werte", wie Siegfried Bethke von der Max-Planck-Gesellschaft http://mpg.de gegenüber pressetext mitteilt. "Dies ist besonders im Bereich sehr kleiner, atomarer oder subatomarer Systeme der Fall, während sehr große, makroskopische Systeme, die in der Regel aus sehr vielen Quantensystemen oder Quantenobjekten bestehen, mit den Gesetzen der klassischen Physik beschrieben werden können."

Innovative Physik 2.0

Die Erstellung eines quantenphysikalischen Codes beginnt, indem ein Photonen-erzeugender Laser Paare eben dieser Lichtteile herstellt. Wenn in der Folge der Zustand eines Photons innerhalb dieses Paares gemessen und mit dem anderen Photon verglichen wird, können die Forscher quantenmechanisch erzeugte Einsen und Nullen nachweisen.

Dies wiederum ist möglich, weil die Zustände der einzelnen Lichtteilchen so weit auseinanderliegen, dass selbst Lichtgeschwindigkeit nicht schnell genug wäre, sie zuzuordnen. Das Ergebnis, das diesem Umstand geschuldet ist: Die erhobenen Daten sind komplex genug, dass sie nicht durch "gewöhnliche" Physik erhoben werden konnten - und auch nicht durch ordinäre Physik fälschbar sind.

(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Wolfgang Rudloff
Tel.: +43-1-81140-305
E-Mail: rudloff@pressetext.com
Website: www.pressetext.com
|
|
98.203 Abonnenten
|
168.014 Meldungen
|
66.588 Pressefotos

IR-NEWS

12.12.2018 - 10:00 | Wolfgang Steubing AG
12.12.2018 - 09:00 | KFM Deutsche Mittelstand AG
12.12.2018 - 08:00 | Weng Fine Art AG
Top