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pte20180326009 Medizin/Wellness, Forschung/Technologie

Zu viele Enzyme verursachen eine Demenz

STEP bewirken Gedächtnisverlust - Forschung sucht Hemmer

Vergesslichkeit: Überschuss an Enzymen ist schuld (Foto: yale.edu)
Vergesslichkeit: Überschuss an Enzymen ist schuld (Foto: yale.edu)

New Haven/Montréal/Wien (pte009/26.03.2018/10:30) - Ein erhöhtes Niveau an angereicherten Enzymen (STEP) beeinträchtigt bei Mäusen, Ratten, Affen und Menschen die kognitive Fähigkeiten des Gedächtnisses. Zu dieser Erkenntnis kommen Forscher der Universitäten Yale http://yale.edu und Montréal http://umontreal.ca im Zuge einer Studie, in der Befunde über defekte Hirnpartien ausgewertet wurden.

Hippocampus betroffen

Erhöhte STEP-Werte konnten die Forscher im Hippocampus, der für die Bildung des Gedächtnisses von entscheidender Bedeutung ist, nachweisen. Gedächtnisbeeinträchtigte Mäuse und Ratten, alte Rhesusaffen und Menschen mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen waren laut den Forscherteams gleichermaßen davon betroffen.

"Die Erforschung der Demenzpathologie schreitet immer weiter voran", gibt sich Robert Paur, Facharzt für Neurologie http://drpaur.com , auf Nachfrage von pressetext zuversichtlich. Dennoch bleibt der Experte realistisch: "Beeinflussen können wir den Ausbruch von Demenz heute leider noch nicht ausreichend gut. Kognitives Training und regelmäßiger Sport wirken sich jedoch positiv aus."

Labyrinth-Tests durchgeführt

Deutlich erhöhte STEP-Mengen wiesen Alzheimer-Patienten auf. Den Forschern zufolge spielen die Enzyme eine wichtige Rolle beim Bilden von Erinnerungen. Ein erhöhter Wert an STEP sei jedoch anhand der Befunde als negativ zu bewerten. So hätten junge Mäuse und Ratten mit erhöhten STEP-Werten in Labyrinth-Tests schlechter abgeschnitten als ihre Altersgenossen. Bei älteren, STEP-gehemmten Tieren verhielt es sich genauso.

Eine Hypothese der Experten ist, dass Menschen im Alter allmählich die Fähigkeit verlieren, STEP abbauen zu können. "Wir müssen nun nach Hemmern suchen, die beim Menschen funktionieren", blickt der beteiligte Forscher und Neurologe Paul Lambroso in die Zukunft.

(Ende)
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