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Mo, 12.03.2018 13:59
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pte20180312017 Unternehmen/Finanzen, Auto/Verkehr

E-Mobility: VW, Daimler und BMW setzen auf Heimat

Deutsche Autoindustrie hat 2017 rund 4,2 Mrd. Euro in Projekte investiert
E-Auto: Deutsche investieren am meisten (Foto: facebook.com/volkswagen)
E-Auto: Deutsche investieren am meisten (Foto: facebook.com/volkswagen)

London/Wien (pte017/12.03.2018/13:59) - Deutsche Automobilkonzerne investierten in Sachen Elektromobilität vor allem in den Heimatmarkt Deutschland. So hat die Autoindustrie 2017 rund 4,2 Mrd. Euro in Projekte im Zusammenhang mit E-Mobility investiert. Dies geht aus einer Studie des Wirtschaftsprüfungsunternehmens Ernst & Young http://ey.com hervor. Vor allem Volkswagen, Daimler und BMW zeigten sich als Vorreiter und investierten in ihren Heimatmarkt.

Umdenken findet statt

Deutschland nimmt im Gesamtranking den ersten Platz ein, wenn es nach der Höhe des standortbezogenen, investierten Volumens geht. Ausgewertet wurden konkrete, ortsgebundene Investitionsprojekte, Investorenpräsentationen und Pressemitteilungen der 16 weltweit führenden Automobilkonzerne in den Jahren 2010 bis 2017.

Die 16 größten Autokonzerne der Welt stießen seit Anfang 2016 insgesamt 25 Projekte an, die Elektromobilität fördern sollen. Dazu zählt laut der Studie nicht nur die Entwicklung neuer Modelle, sondern auch die Errichtung neuer Fabriken und die Umrüstung alter Produktionsstätten. Das Auftragsvolumen lag in diesem Zeitraum bei insgesamt 5,2 Mrd. Euro, mehr als 80 Prozent und 22 Projekte entfielen auf das Jahr 2017.

Ein Großteil der Investition ging von den deutschen Autobauern aus, die seit 2016 insgesamt 15 Projekte im Wert von 4,7 Mrd. Euro starteten, drei Viertel davon in Deutschland. Insgesamt kündigten die 16 größten Autobauer der Welt 2017 in der Bundesrepublik Projekte mit einem Volumen von 12,3 Mrd. Euro an, die USA (8,3 Mrd. Euro), 2016 noch Erster in diesem Ranking, und China (zwei Mrd. Euro) folgen auf den Plätzen. Weltweit waren 2017 Investitionen von 27,4 Mrd. Euro angekündigt worden, 68 Prozent mehr als noch 2016 (16,3 Mrd. Euro).

Deutschland denkt an China

Gerhard Schwartz, Partner und Sector Leader Industrial Products bei Ernst & Young Österreich, spricht dem Elektroantrieb bei Autos in Zukunft einen massiven Anstieg an Bedeutung zu: "Ab 2019 gilt in China eine Zehn-Prozent-Quote für Elektroautos. Um auf diesem Markt, der für deutsche Autobauer der größte ist, weiterhin eine Rolle zu spielen, muss das Angebot weiter ausgeweitet werden", erklärt Schwartz. Noch seien die Marktanteile weltweit klein, dies werde sich aber ändern - mit China in der Rolle des Pioniers.

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Wolfgang Rudloff
Tel.: +43-1-81140-305
E-Mail:
Website: www.pressetext.com
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