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Di, 14.11.2017 12:30
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pte20171114024 Medizin/Wellness, Forschung/Technologie

Zu viel online: Depression und Suizid oft als Folgen

Vor allem US-Amerikanerinnen betroffen - Kontrolle durch Eltern wichtig
Teenager: immer mehr Zeit am Bildschirm (Foto: pixelio.de, Barbara Eckholdt)
Teenager: immer mehr Zeit am Bildschirm (Foto: pixelio.de, Barbara Eckholdt)

San Diego (pte024/14.11.2017/12:30) - US-Teenager und vor allem Mädchen, die mehrere Stunden pro Tag Handys oder Tablets nutzen, sind eher depressiv und zeigen öfter ein mit Suizid in Verbindung stehendes Verhalten. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der San Diego State University http://sdsu.edu in einer neuen Untersuchung. Laut der Psychologin Jean Twenge sollten Eltern kontrollieren, wie viel Zeit ihre Kinder vor dem Bildschirm verbringen.

Eklatante Zunahmen

Die Zunahme psychischer Probleme bei Teenagern sei laut Twenge alarmierend. "Sie sagt uns, dass sie Probleme haben und wir müssen das sehr ernst nehmen." Gemeinsam mit Kollegen der Florida State University http://fsu.edu hat das Team die Daten von Fragebögen analysiert, die mehr als 500.000 Teenager für zwei anonyme landesweite Studien seit 1991 ausgefüllt hatten. Zusätzlich wurden die Selbstmordstatistiken der U.S. Centers for Disease Control and Prevention ausgewertet.

Die Suizidrate bei Mädchen zwischen 13 und 18 Jahren nahm zwischen 2010 und 2015 um 65 Prozent zu. Die Zahl der Mädchen, die über ein damit in Verbindung stehendes Verhalten verfügten, stieg um zwölf Prozent. Dazu gehören ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit, das Nachdenken, das Planen oder gar den Versuch eines Suizids. Die Zahl der Mädchen, die von Symptomen einer schweren Depression berichteten, kletterte um 58 Prozent.

Soziales Miteinander wichtig

Bei den Umfragen wurde auch ermittelt, wie die Teenager ihre Freizeit verbrachten. Zwischen 2010 und 2015 verbrachten die Jugendlichen immer mehr Zeit mit Bildschirmen und weniger Zeit mit anderen Aktivitäten. "Das war bei weitem die größte Veränderung in ihrem Leben und das ist keine gute Formel für die geistige Gesundheit", unterstreicht Twenge.

Zusätzlich haben die Forscher untersucht, ob es einen statistischen Zusammenhang zwischen der mit Bildschirmen verbrachten Zeit und Symptomen einer Depression sowie mit Suizid in Verbindung stehendem Verhalten gab. 48 Prozent der Teenager, die fünf oder mehr Stunden mit elektronischen Geräten verbrachten, berichteten zumindest von einem mit Selbstmord in Zusammenhang stehendem Verhalten. Bei Teenagern, die weniger als eine Stunde hinter einem Bildschirm verbrachten, waren es nur 28 Prozent. Depressive Symptome waren auch bei Teenagern verbreiteter, die viel Zeit mit Bildschirmen verbrachten.

Die Studienergebnisse entsprechen jenen früherer Studien, die mehr Zeit in sozialen Medien mit Unglücklichsein in Zusammenhang brachten. Mehr Zeit ohne Bildschirm und mit anderen Aktivitäten zu verbringen, wie dem direkten Kontakt mit anderen Menschen, Sport, Hausaufgaben oder der Besuch von Gottesdiensten, führte zur Abnahme der depressiven Symptome und einem mit Suizid in Verbindung stehendem Verhalten.

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Moritz Bergmann
Tel.: +43-1-81140-300
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