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pte20171010019 Handel/Dienstleistungen, Unternehmen/Finanzen

Franchise in Österreich: Mehr Frauen, mehr Umsatz

Industrie mit 9,3 Mrd. Euro Erlösen um rund sieben Prozent gewachsen

Wien (pte019/10.10.2017/13:32) - Die österreichische Franchise-Wirtschaft ist gegenüber 2014 um rund sieben Prozent gewachsen. Die Branche wird zudem zunehmend von Frauen dominiert, denn jeder vierte Franchise-Partner ist mittlerweile weiblich. Zu diesem Ergebnis kommt der Österreichische Franchise-Verband (ÖFV) http://franchise.at in seiner neuen Studie, die zusammen mit der Privatuniversität Schloss Seeburg und dem WKO-Gründerservice erstellt und heute, Dienstag, in Wien präsentiert wurde.

Gute Rahmenbedingungen

58 der 440 bestehenden Franchise-Systeme und 71 Franchise-Nehmer in Österreich wurden stichprobenartig befragt - bei Beachtung einer gleichmäßigen Verteilung bestimmter Merkmale, wie etwa Altersgruppen und Branchen. "Die Franchise-Szene ist ein wichtiger Arbeitgeber in Österreich. Es gibt rund 100.000 Arbeitnehmer in der Branche", verdeutlicht ÖFV-Präsident Andreas Haider gegenüber pressetext.

Der Nettoumsatz der österreichischen Franchise-Unternehmen betrug 2016 etwa 9,3 Mrd. Euro. "Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen passen in Österreich sehr gut. Der Markt ist nicht vergleichbar mit Portugal oder Spanien, wo kurzzeitig Unternehmen gegründet werden. Wir haben hier hochqualitative Gründungen", unterstreicht WKO-Gründerservice-Bundesgeschäftsführerin Elisabeth Zehetner-Piewald http://wko.at auf pressetext-Nachfrage. Die durchschnittliche Vertragsdauer in Österreich liege bei 6,5 Jahren.

Mehrere Standorte gleichzeitig

"Multi-Channel ist in Österreich immer mehr im Vordergrund. Franchise-Nehmer betreiben mehrere Standorte gleichzeitig", so Haider. Vor allem McDonald's sei ein Beispiel hierfür. Durchschnittlich verfügten Franchise-Systeme 2016 über 25 Standorte und 18 Franchise-Nehmer. "Franchise ist ein Thema, das auch sehr stark von Frauen dominiert ist. Besonders im Dienstleistungs- und Handelsbereich", ergänzt Haider. Im Schnitt seien 59 Prozent der Mitarbeiter und 43 Prozent der Führungskräfte weiblich. Dieser Wert falle im Vergleich zur Gesamtwirtschaft deutlich höher aus.

Statistisch gesehen verfügt ein österreichischer Franchise-Nehmer zum Start seines Businesses über eine Investitionssumme von rund 120.000 Euro. Die Einstiegsgebühr betrage im Schnitt 12.869 Euro. Wenn es um die Zufriedenheit der Branche generell geht, so werden die Erwartungen erfüllt oder gar übertroffen. In den Ergebnissen wird zudem deutlich, dass sich österreichische Franchise-Geber sehr gut um ihre Franchise-Nehmer kümmern. Rund 80 Prozent der Befragten halten diesen Aspekt für erfüllt.

Fotos zur Pressekonferenz stehen unter http://fotodienst.pressetext.com/album/3638 bereit.

(Ende)
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Ansprechpartner: Sabrina Manzey
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