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Do, 14.09.2017 10:30
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pte20170914014 Medizin/Wellness, Forschung/Technologie

Viele HIV-Patienten haben chronische Schmerzen

Fachleute stellen neue Richtlinien im Umgang mit Betroffenen auf
Schmerz: HIV geht mit chronischen Leiden einher (Foto: pixelio.de/Martin Müller)
Schmerz: HIV geht mit chronischen Leiden einher (Foto: pixelio.de/Martin Müller)

Alington (pte014/14.09.2017/10:30) - Da anhaltende Schmerzen ein großes Problem für den Großteil der HIV-Patienten sind, sollten alle Infizierten hinsichtlich chronischer Beeinträchtigungen beurteilt werden. Das empfehlen die neuen Richtlinien der HIV Medicine Association http://hivma.org der Infectious Diseases Society of America http://idsociety.org . Betroffenen sollte eine ganze Reihe von Optionen zur Behandlung von Schmerzen angeboten werden. Die Richtlinien wurden im Fachmagazin "Clinical Infectious Diseases" veröffentlicht.

Laut den Fachleuten sollten am Anfang Therapieansätze ohne Medikamente wie kognitive Verhaltenstherapie, Yoga oder Physiotherapie stehen. Sind Medikamente erforderlich, sollten zuerst Nicht-Opioide wie Gabapentin und Capsaicin eingesetzt werden, die beide Nervenschmerzen lindern. Diese Empfehlungen sind die ersten umfassenden Richtlinien zu HIV und chronischen Schmerzen.

Depressionen, Sucht, Diabetes

Hauptautor Douglas Bruce betont, dass diese Richtlinien HIV-Spezialisten Instrumente und Ressourcen zur Verfügung stellen, die nötig sind, um diese Patienten zu behandeln. Viele leiden an Depressionen, Suchterkrankungen oder haben auch andere Leiden wie Diabetes. Die Richtlinien empfehlen allen HIV-Patienten, sich zu fragen, wie viele körperliche Schmerzen sie während der Woche haben. Auch sollten sie versuchen, eine Antwort auf die Fragen haben, welche Schmerzen mehr als drei Monate lang anhalten.

Bei positiven Antworten auf diese Fragen sollte eine umfassende Untersuchung erfolgen. Fast die Hälfte der chronischen Schmerzen bei HIV-Patienten sind neuropathisch. Diese Nervenschmerzen sind wahrscheinlich auf die Entzündung oder Verletzung des zentralen oder peripheren Nervensystems durch die Infektion zurückzuführen. Zu den anderen Formen gehören Kreuzschmerzen und Osteoarthritis in den Gelenken.

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Moritz Bergmann
Tel.: +43-1-81140-300
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