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Do, 17.08.2017 10:00
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pts20170817016 Politik/Recht, Medien/Kommunikation
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Europäische Datenschutzsuchmaschine StartPage.com unterliegt zu keinem Zeitpunkt dem Patriot Act

Unternehmen unterliegt nicht der US-Gesetzgebung

Zeist (pts016/17.08.2017/10:00) - Die Privatsphäre-Suchmaschine StartPage.com https://startpage.com schützt vor Tracking, Massenüberwachung und Patriot Act. Möglich machen dies zahlreiche Schutzmechanismen, eigene, sichere Server und der Unternehmenssitz in den Niederlanden.

Wer mit einer amerikanischen Suchmaschine im Internet sucht, teilt seine persönlichen Informationen nicht nur mit dem Suchanbieter - auch NSA & Co lesen mit. Dafür sorgt der Patriot Act, der die Anbieter verpflichtet, den US-Behörden vollen Zugriff auf alle Kundendaten zu gewähren.

Die Folgen sind allgemein bekannt: Viele Suchanbieter sammeln und speichern alle Daten, die User werden mit "maßgeschneiderter" Werbung belästigt und die Rechenzentren der Geheimdienste füllen sich mit unzähligen Informationen über jeden von uns.

Websuche ohne Tracking und ohne NSA

NSA-frei suchen ist trotzdem möglich: Und zwar mit der niederländischen Datenschutz-Suchmaschine StartPage.com. Neben zahlreichen Schutzmechanismen kommt hier vor allem der Unternehmensstandort in Europa zum Tragen. Da der Patriot Act ausschließlich für US-Unternehmen gilt, hat die US-Regierung keinerlei Möglichkeit, den europäischen Anbieter StartPage zur Kooperation zu zwingen. Das gilt auch für die von StartPage betriebenen Server in den USA - denn die US-Gesetzgebung gilt nur für US-Unternehmen, nicht aber für Serverstandorte.

So schützt StartPage.com seine User

Der Firmensitz in den Niederlanden schützt effektiv vor US-Spionage. Doch das alleine wäre nicht genug. Ein wesentlicher Pluspunkt ist, dass StartPage ausschließlich eigene Server betreibt. Wie wichtig das ist, zeigt der direkte Vergleich mit dem Mitbewerb. Ein US-Suchmaschinenbetreiber, der seine Server bei Amazon hostet, gefährdet seine User gleich doppelt: Zum einen muss er auf Anordnung der US-Regierung selbst Userdaten sammeln und weitergeben, zum anderen ist Amazon dafür bekannt, besonders bereitwillig mit den US-Behörden zu kooperieren. An die Öffentlichkeit geraten solche Fakten natürlich nicht - denn mit dem Patriot Act geht in der Regel auch eine "Gag Order" einher, ein Maulkorberlass, der zum Stillschweigen zwingt.

Die Verbindung zu den StartPage-Servern ist selbstverständlich ebenfalls bestens geschützt: https und PFS sorgen dafür, dass niemand die übermittelten Daten zwischen User und Suchmaschine abfangen und entschlüsseln kann.

Der beste Schutz vor Datensammlern ist natürlich, gar keine unnötigen Daten zu erfassen. Deshalb sammelt und teilt StartPage keine persönlichen Informationen wie IP-Adressen und User-IDs, verwendet keine Tracking-Cookies und sorgt mit modernster Technik dafür, dass die Suchanfragen nicht mit den jeweiligen Usern in Verbindung gebracht werden können.

Somit ist StartPage.com derzeit die einzige Alternative zu US-basierten Diensten. Das Team ist der festen Überzeugung, dass Privatsphäre ein Menschenrecht ist. CEO Robert Beens: "Wir werden alle Möglichkeiten ausschöpfen, um unsere User auch weiterhin vor ungerechtfertigter Massenüberwachung zu schützen."

Über den Patriot Act
Der Patriot Act erlaubt US-Behörden wie FBI, NSA oder CIA den Zugriff auf Server von US-Unternehmen ohne richterliche Anordnung. Die Behörden dürfen die Zivilbevölkerung weitgehend überwachen und im großen Stil Daten auszutauschen.

Über National Security Letters
National Security Letters verpflichten US-Unternehmen, Kundendaten herauszugeben. In der Regel ist eine Geheimhaltungsanordnung beigefügt, die dem betroffenen Unternehmen unter Strafandrohung verbietet, über den Erhalt des NSLs zu sprechen (Gag Order).

Über Gag Orders
Gag Orders, im deutschen Raum auch "Maulkorberlässe" genannt, verbieten US-Unternehmen, Kunden und Öffentlichkeit darüber zu informieren, dass der Dienst als Überwachungswerkzeug genutzt wird. Datenschutzerklärungen von betroffenen Unternehmen sind somit nicht glaubwürdig.

Über StartPage.com
Die niederländische Suchmaschine StartPage.com bietet ihren Usern Datenschutz und Privatsphäre. Es werden keine IP-Adressen gespeichert, keine personenbezogenen Daten erhoben oder an Dritte weitergegeben und keine Tracking-Cookies gesetzt. Edward Snowdens Enthüllungen im Jahr 2013 schufen große Aufmerksamkeit in Bezug auf Privatsphäre, sodass die Menschen nach Alternativen zu Google, Yahoo und Bing suchten. Dies führte auch zu einem exponentiellen Wachstum bei der Suchmaschine StartPage.com, die jetzt rund zwei Milliarden Suchanfragen pro Jahr mit einem Maximum an Privatsphäre liefert.

StartPage.com hat seinen Sitz in den Niederlanden und ist somit außerhalb der US-Gerichtsbarkeit. Deshalb unterliegt es nicht den US-Gesetzen wie dem Patriot Act und kann nicht gezwungen werden, mit US-Dragnet-Überwachungsprogrammen wie PRISM zusammenzuarbeiten. Deshalb empfehlen auch Edward Snowden und der Datenschutzer Max Schrems die Suchmaschine aus den Niederlanden.

(Ende)

Aussender: Surfboard Holding B.V. Startpage.com
Ansprechpartner: Jörg Bauer
Tel.: 0043 (0)664 411 50 93
E-Mail:
Website: www.startpage.com
Surfboard Holding B.V. Startpage.com
   
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