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Mo, 19.06.2017 06:15
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pte20170619004 Unternehmen/Finanzen, Bildung/Karriere

USA: Arbeitslosigkeit vergrößert Bildungskluft stark

Weniger Studenten aus armen Haushalten in Staaten mit Geldproblemen
Verlassene Fabrik: führt zu mehr Bildungsungleichheit (Foto: pixelio.de/Berwis)
Verlassene Fabrik: führt zu mehr Bildungsungleichheit (Foto: pixelio.de/Berwis)

Durham (pte004/19.06.2017/06:15) - In vielen US-Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit steigt auch die Zahl der ökonomisch schlechter gestellten Studienabbrecher beziehungsweise auch jener Personen, die sich eine Hochschulausbildung nicht mehr leisten können, wie Forscher der Duke University http://duke.edu in ihrer neuen Studie aufzeigen. Demnach wird vor allem in Bundesstaaten mit strukturellen Problemen die Bildungskluft zwischen Arm und Reich größer.

Emotionaler Stress

In US-Bundesstaaten, die sieben Prozent ihrer Arbeitsplätze verloren haben, reduzierte sich die Zahl der College-Studenten aus armen Haushalten um 20 Prozent, auch wenn es für die von Arbeitsplatzverlust betroffenen Familien staatlich finanzielle Hilfe gegeben hat. Währenddessen blieb die Zahl der College-Besucher aus gut verdienenden Haushalten konstant.

Arbeitsplatzverluste belasten junge Studenten aus ärmeren Schichten nicht nur finanziell, sondern auch emotional, was sich schlecht auf die akademischen Leistungen auswirkt und somit für viele das College unerreichbar macht, so die Autoren. Noch signifikanter ist das Phänomen in der schwarzen Bevölkerungsgruppe zu beobachten, in der der Rückgang der College-Studenten weit über dem Durchschnitt liegt.

Gegensteuern gefragt

"Arbeitsplatzverlust führt zu einer verstärkten Ungleichheit, nicht nur wegen des Einkommensverlustes, sondern weil die Menschen dadurch total gestresst sind", erklärt Lead-Autorin Elizabeth Ananat. Jedoch halten die Forscher nichts davon, nicht zeitgemäße Branchen durch politische Maßnahmen zu schützen. "Man stelle sich vor, wir hätten darauf bestanden, die Pferdekutschen-Industrie zu subventionieren", erklärt Ananat, die meint, dass nur rigorosere Umschulungsmaßnahmen das Trauma der Betroffenen senken können.

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Christian Sec
Tel.: +43-1-81140-300
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