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Fr, 16.06.2017 10:30
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pte20170616011 Medizin/Wellness, Forschung/Technologie

Beweglichkeit: Im Alter von den Babys lernen

Genauigkeit der Bewegungen lässt sich deutlich verbessern
Hände: Beweglichkeit nimmt mit dem Alter ab (Foto: pixelio.de, sokaeiko)
Hände: Beweglichkeit nimmt mit dem Alter ab (Foto: pixelio.de, sokaeiko)

Beer-Sheva (pte011/16.06.2017/10:30) - Ein motorischer Mechanismus, der bisher der frühen Entwicklung von Babys und Kleinkindern zugeschrieben wurde, kann auch älteren Erwachsenen dabei helfen, die Genauigkeit ihrer Bewegungen zu verbessern. Das haben Forscher der Ben-Gurion University of the Negev http://in.bgu.ac.il/en herausgefunden.

Versuch und Irrtum

In der frühen Entwicklung scheinen Babys laut Forschungsleiterin Shelly Levy-Tzedek zufällige Bewegungen in alle Richtungen zu machen, bis sie lernen, gezielt nach Objekten zu greifen. "Ihre Bewegungen sind variabel, bis sie eine Lösung für das anstehende Problem gefunden haben, wie zum Beispiel nach einem Keks zu greifen. Wenn sie einen guten Plan für eine Bewegung gefunden haben, dann nutzen sie ihn auch."

Die Arme über 70-jähriger Probanden wurden mit einem Sensor verbunden, der die Rotation des Arms am Ellbogen maß. Die Teilnehmer wurden ersucht, mit dem Unterarm rhythmische Bewegungen wie ein Scheibenwischer zu machen und dabei eine bestimmte Geschwindigkeit und Armschwingung zu erreichen. Das wurde mit und ohne visuelles Feedback durchgeführt. Die Bewegungen waren zu Beginn zu langsam und zu klein. Als die Teilnehmer zu größeren und rascheren Bewegungen ermutigt wurden, verbesserte sich ihre Leistung deutlich.

Suche nach Lösung

Die Forscher nahmen an, dass ältere Teilnehmer nicht in der Lage sein würden, eine Erhöhung der Geschwindigkeit und Schwingung aufgrund der Ermüdung über eine längere Zeit aufrechtzuerhalten. Sie waren überrascht, als sich zeigte, dass ihnen eigene Fehler dabei halfen, später die gestellte Aufgabe besser zu lösen.

Es zeigte sich auch, dass sich nach dem Finden eines besseren Bewegungsmusters die Abweichungen verringerten. Übertriebene Bewegungen halfen dabei, die Kontrolle über die Bewegungen zu verbessern. Levy-Tzedek nach wurde dieser Ansatz bisher noch nicht direkt in der Physiotherapie getestet. Die Ergebnisse wurden in "Scientific Reports" veröffentlicht.

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Moritz Bergmann
Tel.: +43-1-81140-300
E-Mail:
Website: www.pressetext.com
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