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Sa, 13.05.2017 10:00
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Bindig Media GmbH klärt auf: Backup von Daten wird oft vernachlässigt - warum?

Daten werden oft unzureichend gesichert - Ursachen sind vielfältig
Welcher Datenverlust schmerzt am meisten? (Grafik: OnePoll/Verbatim)
Welcher Datenverlust schmerzt am meisten? (Grafik: OnePoll/Verbatim)

Leipzig (ptp002/13.05.2017/10:00) - Wenn der Bildschirm plötzlich schwarz wird und das Booten des Computers keinen Erfolg zeigt, kann das verschiedene Ursachen haben. Von Hardware-Ausfällen über Software-Fehler bis hin zu Viren ist alles möglich. Was sich wie der Alptraum eines jeden privaten oder gewerblichen Computerbesitzers anhört, ist tägliche Realität. Doch damit nicht genug: Lässt sich der Rechner nicht mehr starten, sind meist auch sämtliche Fotos, Videos, Dokumente und Musikdateien verschwunden. Das wäre mit einer regelmäßigen Datensicherung nicht passiert. Doch warum erstellen viele PC-User kein Backup? Die Spezialisten der Bindig Media GmbH haben nach Erklärungsansätzen gesucht.

Weitere Informationen: https://www.bindig-media.de/auswertung-von-datenverlusten-warum-kein-backup

Fahrlässiger Umgang mit Daten

Verschiedene Studien haben ergeben, dass die meisten Computerbesitzer sehr nachlässig mit der Datensicherung verfahren. Das Sicherheitsunternehmen Norman Data Defense hat im Jahr 2013 1.000 Nutzer zu ihrem Backup-Verhalten befragt. Das ernüchternde Ergebnis belegt, dass 38 Prozent der Befragten keine Sicherheitskopie ihrer Daten besitzen. Dabei sind die weiblichen Anwender noch nachlässiger als die männlichen. Das Softwareunternehmen Acronis kam zu ähnlichen Ergebnissen. Mehr als 50 Prozent der User speichern ihre Daten nur auf dem PC. Über ein Backup des gesamten Systems verfügt lediglich ein Drittel der befragten Personen. Der Rest besitzt nur von ausgewählten Daten eine Kopie.

Der Speichermedien-Hersteller Verbatim fand heraus, dass 67 Prozent der Befragten einen Verlust von Fotos und Videos als besonders schlimm empfinden würden. Das ist nachvollziehbar, denn mit Fotos und Videos verbinden viele Menschen schöne Erinnerungen. Demnach besteht eine starke Verbindung zu diesen Daten. Sie gehören zu den emotionalen Vermögenswerten des individuellen Lebens. Doch auch den Verlust von Dokumenten sehen 25 Prozent der Interviewten kritisch, denn schließlich kann es sich dabei um Bewerbungsunterlagen, wichtige Schriftstücke, Präsentationen, Bücher und Ausarbeitungen handeln.

Bequemlichkeit vor Sicherheit

Doch trotz der erwiesenen persönlichen Bedeutung der Daten für den Einzelnen führen viele Anwender keine Sicherung durch. Warum das so ist, hat die Verbatim-Studie ebenfalls herausgefunden. So dauert es sechs Prozent der Befragten zu lange, bis ein passendes Produkt zur Datensicherung gefunden ist. Zwölf Prozent kostet die Anwendung selbst zu viel Zeit. Für neun Prozent sind die vorhandenen Anwendungen zu teuer und 18 Prozent kennen sich hinsichtlich der Funktionsweise nicht aus. Überraschend ist, dass 25 Prozent der Nutzer nach eigenen Aussagen für die regelmäßige Durchführung eines Backups schlichtweg zu bequem sind. Zusammenfassend mangelt es an Zeit, Lust, Wissen und Geld. Dabei sind sowohl der Aufwand als auch die Kosten für eine Datensicherung in den letzten Jahren gesunken.

Diskrepanz zwischen Bedeutung und Sicherung von Daten

Dennoch besteht eine Diskrepanz zwischen dem Backup-Verhalten und der individuellen Bedeutung, die den Daten zugemessen wird. Laut einer Umfrage von Seagate bezeichnen 90 Prozent der Anwender ihre persönlichen Daten als wertvolles Gut. Allerdings fertigt nur jeder Zehnte eine tägliche Sicherungskopie an. Forscher sehen eine Erklärung für dieses Phänomen in der Psychologie. So verdrängen die meisten Menschen die Möglichkeit eines plötzlichen Datenverlustes. Das ist nicht verwunderlich, denn oft laufen PC, Smartphone und Tablet über Jahre problemlos. Diese lange Zeitdauer nimmt der menschliche Verstand als Beweis für die Unwahrscheinlichkeit eines Datencrashs.

Der Effekt wird von Kognitionspsychologen als Bestätigungs-Bias bezeichnet. Informationen werden demnach so ausgewählt und interpretiert, dass sie die bestehenden Überzeugungen bestätigen. Den Irrglauben, nicht Opfer eines Datenverlustes werden zu können, sollten PC-Nutzer schnell aufgeben. Denn bereits einfache Methoden helfen bei der Datensicherung.

Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung

So findet sich in jedem Haushalt, in der Familie oder im Freundeskreis eine Person, die in der Lage ist, ein Backup durchzuführen. Diese Person sollte regelmäßig mit der Datensicherung beauftragt werden. Ein Backup stellt keinen großen Aufwand dar. Es kann über Nacht erfolgen. Auch das Betriebssystem muss sich stets auf dem neusten Stand befinden. Und verdächtige E-Mails sollten niemals geöffnet werden. Die 3-2-1-Regel gilt es bei der Datensicherung zu beachten. So sollten von wichtigen Daten mindestens drei Kopien existieren, die auf zwei verschiedenen Medien gesichert werden. Im Idealfall wird einer der Datenträger an einem externen Ort aufbewahrt.

Sollte der Worst Case dennoch eingetreten sein, helfen die Datenrettungsexperten von Bindig Media. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung können sie in 99 Prozent der Fälle verloren geglaubte Daten wiederherstellen - egal, ob es sich um defekte Festplatten, USB-Sticks, SD-Karten, CDs, Notebooks, Tablets oder Smartphones handelt. Um potenzielle Risiken zu vermeiden, können sich Unternehmen und Privatpersonen von den IT-Spezialisten der Bindig Media GmbH auch zu Möglichkeiten der Datensicherung beraten lassen.

(Ende)

Aussender: Bindig Media GmbH
Ansprechpartner: U. Dietrich
Tel.: 0043 (0)341/698 22 59
E-Mail:
Website: www.bindig-media.de
Bindig Media GmbH
   
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