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Di, 20.12.2016 06:05
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pte20161220006 Umwelt/Energie, Forschung/Technologie

Westliches Mittelmeer erstickt im Plastikmüll

Forscher stellen jedoch immense regionale Unterschiede fest
Angespülter Dreck: Mittelmeer hat Plastik-Problem (Foto: pixelio.de/Petra Bosse)
Angespülter Dreck: Mittelmeer hat Plastik-Problem (Foto: pixelio.de/Petra Bosse)

Rom (pte006/20.12.2016/06:05) - Polyäthylen und Polypropylen dominieren den im Wasser treibenden Kunststoffmüll im westlichen Mittelmeer, wie Forscher des zum Nationalen Forschungsrat CNR gehörenden Istituto di Scienze Marine http://www.ismar.cnr.it ermittelt haben. Laut Projektleiter Stefano Aliani kommen auch schwerere Kunststofffragmente aus Poliammiden, Lacken und dem biologisch abbaubaren Polycaprolacton hinzu.

Zwölf Mio. Tonnen pro Jahr

Das Wissen um die Zusammensetzung des Mülls ist wichtig für die dringend notwendige Erarbeitung von Programmen zur Eindämmung der Plastikflut. Expertenschätzungen zufolge landen jährlich zwölf Mio. Tonnen Kunststoffabfälle in den Weltmeeren. Als kaum wahrnehmbare Mikropartikel von den Meeresbewohnern mit Plankton verwechselt, landen sie oft als Giftstoffe in der menschlichen Nahrungskette.

"Die Verteilung des Plastiksmülls ist sehr ungleichmäßig", erläutert Aliani. Am stärksten sei die Konzentration entlang dicht besiedelter Küsten, Flussmündungen und Handelshäfen. Die Schätzungen zum Durchschnittsaufkommen im gesamten Mittelmeergebiet belaufen sich auf 1,25 Mio. Fragmente pro Quadratkilometer. In Italien am stärksten ist die Präsenz von Mikroplastik zwischen der Toskana und Korsika mit zehn Kilogramm pro Quadrakilometer. An den Westküsten von Sardinien und Sizilien haben die Messungen einen Mittelwert von zwei Kilogramm pro Quadratkilometer ergeben. Studie unter: http://go.nature.com/2h2SANY

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Harald Jung
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