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pte20160823008 Bildung/Karriere, Unternehmen/Finanzen

Gender Pay Gap: Männer profitieren von Gleitzeit

Wenige Überstunden von Frauen lassen ihren Lohn schrumpfen


Geldkoffer: Männer punkten bei der Gleitzeit (Foto: Bernd Kasper/pixelio.de )
Geldkoffer: Männer punkten bei der Gleitzeit (Foto: Bernd Kasper/pixelio.de )

Canterbury/Amsterdam (pte008/23.08.2016/06:15) - Das Arbeiten in Gleitzeit ist bei Männern lukrativer als bei Frauen, weil weibliche Mitarbeiter weniger Überstunden machen wollen oder können. Das bedeutet auch eine Vergrößerung des Gender Pay Gap, wie Wissenschaftler der University of Kent http://kent.ac.uk mit einer aktuellen Studie beweisen.

Mehrarbeit relevant

Gleitzeit ist in sehr vielen Fällen auch mit mehr Überstunden verbunden und deswegen am Monatsende auch oft mit mehr Geld. Männer profitieren davon häufiger, denn sie machen im Schnitt deutlich mehr Überstunden als Frauen und bekommen deshalb auch mehr Lohn ausgezahlt. Das liegt vor allem auch daran, dass viele Frauen, bedingt durch familiäre Verpflichtungen, nur Teilzeit arbeiten.

Zwar bekommen beide Geschlechter bei einer identischen Gleitzeit-Anstellung durchschnittlich mehr Geld, trotzdem erlangen Frauen nicht die gleiche Zusatzzahlung - eben wegen ihrer geringeren Überstunden. Die Forscher unterstreichen deshalb, dass dieses Phänomen auch dazu beiträgt, der Gender Pay-Gap weiter auseinanderdriftet.

Über Branchen hinweg

"Selbstbestimmtheit ist ein hohes Gut und wichtig für ein zufriedenes Leben. Viele Menschen arbeiten jedoch besser, wenn sie sich an vorgegebene Arbeitszeiten halten können und genau wissen, wann der Arbeitstag tatsächlich endet. So ist es bei zunehmend freier Zeiteinteilung wichtig, klar zwischen Arbeitszeiten und Freizeit zu unterscheiden und nicht letztere zu oft wegen unerledigter Aufgaben zu opfern", so Medienpsychologe Christian Roth http://spieleforschung.de gegenüber pressetext.

Um diese Auffälligkeit der unterschiedlichen Bezahlung noch besser zu durchleuchten, haben die Wissenschaftler auch die Bezahlung von Männern und Frauen mit unterschiedlicher Arbeitsmotivation und in verschiedenen Wirtschaftssektoren in ihrer Analyse berücksichtigt. Unter den veränderten Voraussetzungen ergibt der Geschlechter-Vergleich jedoch auch wieder das gleiche Ergebnis.

(Ende)
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Ansprechpartner: Sabrina Manzey
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