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pte20160602005 Technologie/Digitalisierung, Handel/Dienstleistungen

App-Nutzung wird zum One-Night-Stand

Von "Tausend mal berührt..." träumen zwei Drittel der Apps


Apps: Nur wenige zählen zu den Lieblingen (Foto: flickr.com/Janine)
Apps: Nur wenige zählen zu den Lieblingen (Foto: flickr.com/Janine)

Boston (pte005/02.06.2016/06:15) - Ein Mal genutzt und schon verschwindet die App wieder in der Versenkung. Dieses Schicksal erfahren zahlreiche Apps tagtäglich - etwas weniger als ein Viertel der User bekennt sich dazu, Apps nach nur einer Nutzung wieder zu verlassen. Das zeigt die neueste Studie von Localytics http://localytics.com , die bereits zum fünften Mal erhoben hat, warum Apps behalten oder wieder deinstalliert werden.

Anwendungen nur selten genutzt

2016 werden 38 Prozent der Apps zumindest elf Mal oder öfter verwendet. Das ist zwar eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr - bedeutet aber immer noch, dass fast zwei Drittel aller mobilen Programme weniger als elf Mal genutzt werden. "Das ist kein nachhaltiges Geschäftsmodell", warnt Caitlin O'Connell auf dem Localytics-Blog.

Besonders erfolgreich darin, den Kundenstock zu halten, waren Apps in einer mittleren Phase des Wachstums mit 15.000 bis 50.000 monatlich aktiven Nutzern. Verantwortlich dafür könnten Push-Nachrichten, Nachrichten innerhalb der App oder E-Mails sein, die die Kundenbindung auf Dauer stärken. Solche Interaktionen können die Nutzer fast doppelt so gut bei der Stange halten, wie wenn auf die Nachrichten verzichtet wird.

Apple verbessert Nutzungsbedingungen

Auch bei iPhone-Usern zeigen sich leichte Veränderungen. Apps werden seltener schon nach einem Mal in die Ecke gestellt, und auch von einem steigenden Prozentsatz öfter als elf Mal genutzt. Die Localytics-Forscher erklären das mit einer allgemein besseren Funktionsweise von Apps unter dem Betriebssystem iOS: "Von Multitasking über Split Screen bis hin zu chronologischer Präsentation der Benachrichtigungen statt einer Gruppierung der Benachrichtigungen pro App, hat Apple einen Fokus darauf, die Art und Weise zu verbessern, in der Konsumenten mit ihren liebsten Apps interagieren", heißt es auf dem Blog.

(Ende)
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