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pte20151023003 Auto/Verkehr, Forschung/Entwicklung

Domino's prescht mit eigenem Pizza-Lieferauto vor

Einsitziges Hightech-Gefährt hat Platz für rund 80 Essensbestellungen


"DXP": Domino's Lieferauto fährt Konkurrenz davon (Foto: dominos.com)

Ann Arbor (pte003/23.10.2015/06:10) - Die Schnellrestaurantkette Domino's Pizza http://dominos.com lässt dieser Tage mit einem eigens für das Unternehmen konzipierten Lieferauto aufhorchen. Der "DXP" (Delivery Expert) ist ein umgebauter Chevrolet Spark, der nur noch über einen einzigen Sitz verfügt, dafür aber Platz für 80 Pizzen und die im Menü enthaltenen Getränke, Salate und Gebäckstücke bietet.

Garantiert sicherer Transport

Spezialvorrichtungen, die für den sicheren Transport der Speisen sorgen, sind aber noch nicht alles, was das Lieferauto zu bieten hat. Auf der Rückseite befindet sich ein Ofen, der die Ware warmhält. Außerdem ist das Auto mit einem Türlicht ausgestattet, damit der Fahrer nicht mit dem köstlichen Gut in der Hand über unerwartete Hindernisse stolpert. Ein Licht auf dem Dach des Automobils zeigt an, wenn der Lieferant gerade das Vehikel verlassen hat, um andere Autofahrer vorzuwarnen.

"Bei allen Veränderungen, die sich rund um diese Marke abgespielt haben, sind unsere Lieferautos eines der Dinge, die bei der Innovation noch nicht mithalten konnten", erklärte Russell Weiner, Präsident des amerikanischen Zweigs von Domino's gegenüber "Forbes". "Also, warum sollte ein Auto nicht dafür designt werden, um nur Pizzen auszuliefern?" Zu den sonstigen Innovationen zählt eine App, die das Magenknurren analysiert (pressetext berichtete: http://pte.com/news/20150224022 ) oder die Bestellung per Tweet beziehungsweise mit dem Siri-ähnlichen Assistenten "Dom".

Schützenhilfe von Autoprofis

Für die Umsetzung wurde Local Motors engagiert, die dafür berühmt sind, ein Auto per 3D-Druck gebaut zu haben. Diese Firma stellte einen Crowdsourcing-Wettbewerb auf die Beine, in dem 385 Einreichungen die wichtigsten Punkte, die für eine Pizzalieferung von Bedeutung sind, eruierten. Roush Enterprises setzte diese Wünsche dann in die Tat um und soll in den kommenden drei Monaten 100 DXP-Modelle in 25 Märkten ausliefern.

(Ende)
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Ansprechpartner: Marie-Thérèse Fleischer
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