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pte20150804001 Unternehmen/Wirtschaft, Kultur/Lifestyle

Introvertierte sind die besseren Sparfüchse

Persönlichkeitsmerkmale nehmen Einfluss auf Umgang mit Geld


Gespartes Geld: Introvertierte tun sich leichter (Foto: pixelio.de/l-vista)
Gespartes Geld: Introvertierte tun sich leichter (Foto: pixelio.de/l-vista)

Ontario/Langenfeld (pte001/04.08.2015/06:00) - Extrovertierte Menschen haben niedrigere Ersparnisse. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der University of Toronto http://utoronto.ca . "Viele Entscheidungen, die Menschen treffen, werden von ihren Persönlichkeitseigenschaften beeinflusst", erklärt Studienleiter Jacob Hirsh. Extrovertierte seien in Bezug auf Belohnungen sensibler. "Dies erschwert es ihnen, ihr Bedürfnis nach unmittelbarer Befriedigung zu überwinden", erklärt Hirsh.

Eher kreditlastige Konten

"Jeder Mensch hat beides in sich, präferiert jedoch im Alltag mehr den einen als den anderen Pol: Extravertierte betrachten andere Menschen und Interaktion mit der Umwelt als Quelle ihrer Energie, Introvertierte bevorzugen und brauchen Privatsphäre und Zeit zum Nachdenken, um ihre psychische Energie aufzuladen", so Psychologe Dirk Diergarten http://coaching-diergarten.de im pressetext-Interview. In der extravertierten Einstellung belege die Person die Außenwelt mit ihrer psychischen Energie und ziehe sie von dort (unbewusst) für sich ab.

"Die beobachtbaren Verhaltens- und Kommunikationsmuster extrovertierter Menschen zeigen sich eher durch Spon­ta­ne­i­tät und Initiative. Dies ist in unserer industrialisierten Welt eher mit höheren materiellen Kosten verbunden und verhindert eine umfangreiche finanzielle Reserve oder Rückstellungspolitik", führt der Experte aus. In der introvertierten Einstellung ziehe sich die Person in die eigene private Denk- und Fühlwelt zurück, um von dort den für sie etwas längeren Weg in die Außenwelt zu gehen. Hier seien die materiellen Kosten überschaubarer. "In der Bankenterminologie: Extravertierte haben eher aktive (kreditlastige) als passive (einlagelastig) Konten", resümiert Diergarten.

Ebenso wie die Wissenschaftler der University of Toronto ist auch für Diergarten klar: Die Ergebnisse klingen plausibel und einleuchtend. Hier weiter zu forschen, mache Sinn, denn es wurde der Zusammenhang von zwei Dimensionen ermittelt - das heiße noch nicht zwingend, dass das eine die Ursache des anderen sei.

Ergebnisse aus drei Teilstudien

In der ersten Erhebung hat Hirsh einen Zusammenhang zwischen Extrovertiertheit und persönlichen Rücklagen in den USA nachgewiesen. Während die Ersparnisse stark abgenommen haben, ist es zeitgleich zu einer erheblichen Zunahme der Extrovertiertheit gekommen. Laut den Ergebnissen der zweiten Teilstudie tendierte man eher dazu, das Einkommen dem unmittelbaren Konsum zu widmen, als Geld zur Seite zu legen. In der letzten Erhebung hat der Wissenschaftler untersucht, wie der durchschnittliche Grad an Extrovertiertheit verschiedener Länder mit den Inlandsersparnissen als Prozentsatz des Bruttoinlandsprodukts zusammenhängt.

(Ende)
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Ansprechpartner: Carolina Schmolmüller
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