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pte20150529003 Bildung/Karriere, Medien/Kommunikation

Aussehen für Teenager wichtiger als Kompetenz

Model- und Schauspielerinnenjobs wirken für Mädchen attraktiver


Model: Mädchen mögen auf Aussehen basierende Jobs (Foto: pixelio.de/Jörg Blanke)
Model: Mädchen mögen auf Aussehen basierende Jobs (Foto: pixelio.de/Jörg Blanke)

Corvallis (pte003/29.05.2015/06:10) - Junge Mädchen erhalten aus den Medien sehr widersprüchliche Botschaften über gute Karrierewege. Sie wissen zwar, dass Geschäftsführerinnen und Militärpilotinnen die besseren Rollenvorbilder wären - aber sie fühlen sich Models und Schauspielerinnen ähnlicher und finden diese kompetenter. Das geht aus den Ergebnissen einer Untersuchung an der Oregon State University http://oregonstate.edu hervor.

Vorbildwirkung versus Sympathie

"Mädchen wissen, dass sie zu Ärztinnen und Wissenschaftlerinnen aufschauen sollten, aber sie wissen auch, dass Frauen in auf das Aussehen fokussierten Berufen von der Gesellschaft belohnt werden", erläutert Forscherin Elizabeth Daniels. "Deswegen ist es nachvollziehbar zu denken, dass sie Frauen in diesen Berufen bevorzugen."

Tatsächlich erhielten das Model Heidi Klum und die Schauspielerin Jennifer Aniston von den 14- bis 18-jährigen Mädchen mehr Sympathiepunkte als die Managerin Carly Fiorina und die Militärpilotin Sarah Deal Burrow. Außerdem hielten sie die ersten beiden Damen für kompetenter.

Bei den gleichaltrigen jungen Männern, die an der Studie teilgenommen haben, zeigte sich ein entgegengesetztes Bild: Carly Fiorina und Sarah Deal Burrow erschienen ihnen kompetenter und sympathischer. Sowohl Mädchen als auch Jungen sind sich dabei einig, dass die Frauen mit den nicht auf Aussehen basierenden Jobs die besseren Rollenvorbilder sind.

Widersprüche in vielen Medien

"Das herausstechendste Ergebnis ist die Unstimmigkeit zwischen den Einschätzungen der Mädchen über Rollenvorbilder und ihre Bewertung der Kompetenz der Frauen", meint Daniels. Und ist überzeugt: "Die dominante Vorstellung lautet 'sex sells'. Aber unsere Ergebnisse zeigen, dass Teenager auch positive Einstellungen gegenüber anderen Bildern von arbeitenden Frauen haben, was bestätigt, dass es Unterstützung für diese Bilder gibt."

Frauen werden in den Medien oft in stereotypischen Rollen dargestellt, zum Beispiel als Mütter oder Models. Dass Frauen selten in führenden Positionen gezeigt werden, könnte das Bild erzeugen, dass diese Beschäftigungen für Frauen unerreichbar oder nicht passend sind. "Wir glauben, dass Teenager vielleicht sehr widersprüchliche Botschaften über die Wichtigkeit von Aussehen für die Weiblichkeit empfangen, die mit den Botschaften, die sie über Kompetenz im Job bekommen, nicht übereinstimmen", so Co-Autorin Aurora Sherman abschließend.

(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
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