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pte20150504022 Medien/Kommunikation, Computer/Telekommunikation

Cybermobbing: Jugend sieht eher Freunde bedroht

Schlechte Selbsteinschätzung unter Schülern - Mädchen oft realistischer


Depressives Kind: Cybermobbing ist Gefahr für alle (Foto: A. Garti/pixelio.de)
Depressives Kind: Cybermobbing ist Gefahr für alle (Foto: A. Garti/pixelio.de)

Nottingham (pte022/04.05.2015/12:30) - Junge Menschen schätzen das Risiko von Mobbing im Internet falsch ein, denn sie glauben mehrheitlich, dass nicht sie selbst, sondern ihr Umfeld davon gefährdet sein könnte. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Erhebung der Nottingham Trent University http://ntu.ac.uk . "Das ist ein sehr unrealistischer Glaube der Unverwundbarkeit", so Studienautorin Lucy Betts. Am 7. Mai werden die detaillierten Ergebnisse der Forschung auf der British Psychological Society's Annual Conference einem breiten Publikum präsentiert.

109 Kinder analysiert

In der Untersuchung haben die britischen Wissenschaftler 109 Schüler zwischen dem 16. und 18. Lebensjahr dazu befragt, wie sehr sie sich selbst der Gefahr des Cyberbullyings ausgesetzt sehen und wie sie die Lage ihrer Freunde einschätzen. Das erstaunliche Ergebnis ist, dass sich vor allem die Sechstklässler selbst nie sonderlich gefährdet fühlten.

Im Gegenteil zu ihrer Selbsteinschätzung glaubten die meisten jedoch, dass andere Bekannte, wie Freunde, Schüler im gleichen Alter, jüngere Studenten und Fremde, Risiko laufen könnten, von Cyberbullying betroffen zu sein. Mädchen hatten in der Befragung dennoch insgesamt die Empfindung, dass sie schneller in Online-Mobbing involviert sein könnten als Jungen.

Neues Bewusstsein nötig

"Obwohl junge Leute sich über die Risiken des Mobbings im Internet mittlerweile sehr bewusst sind, glauben sie oftmals, dass sie selbst sehr viel weniger betroffen sind als ihre Freunde", sagt Betts. Die Experten sehen deshalb neue Ansätze für die Aufklärung von Teenagern. "Es ist womöglich wichtig, nicht nur das Bewusstsein über Cyberbullying zu schaffen, sondern jungen Leuten zu verstehen zu geben, dass es auch immer sie selbst treffen kann", verdeutlicht Betts.

(Ende)
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