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pte20150316001 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

HIV-Interaktion mit Mikroskopietechnik analysiert

Miteinander verknüpfte Nukleoporine Nup153 und Tpr untersucht


HIV: Wissenschaftler rücken HI-Virus zu Leibe (Foto: pixelio.de, Kai Stachowiak)
HIV: Wissenschaftler rücken HI-Virus zu Leibe (Foto: pixelio.de, Kai Stachowiak)

Mailand/Paris (pte001/16.03.2015/06:00) - Das zum Nationalen Forschungsrat CNR gehörende Istituto di Tecnologie Biomediche http://www.itb.cnr.it hat zusammen mit dem französischen Institut Pasteur http://www.pasteur.fr in Paris eine aufschlussreiche Entdeckung zum Verlauf von durch Immunschwächen bedingten Pathologien gemacht. Die von ihnen untersuchte Interaktion des Virus und dem in den Kernporen enthaltenen Protein ebnet den Weg für innovative Ansätze zur Behandlung von HIV1 und Aids.

Wichtige Proteinkomplexe

"Die aus Nucleoporinen bestehenden Kernporen kontrollieren den Austausch von Molekülen zwischen Zellkern und dem im Zellinneren enthaltenen Zytoplasma", erklärt Projektleiterin Francesca Di Nunzio. Diese in der Kernhülle enthaltenen Proteinkomplexe spielen eine entscheidende Rolle in der Physiologie der Zelle.

"Um das Zusammenspiel von Virus und Zelle besser zu verstehen, haben wir hochauflösende Mikroskopietechniken und biomolekulare Testverfahren verwendet", so die italienische Forscherin. Dabei ging es vor allem um die spezifische Aufgabe von zwei eng miteinander verknüpften Nukleoporinen, nämlich Nup153 und Tpr.

Next Generation Sequencing

Offenbar ist es so, dass das Nup153 das Eindringen des Virus in den Kern ermöglicht, während Tpr das Chromatin nahe der Kernpore aktiv hält und somit die Vermehrung des Virus begünstigt. Die Forschungsergebnisse wurden vor allem durch die als Next Generation Sequencing bekannte Technologie der Hochdurchsatzsequenzierung ermöglicht. "Sie liefernt die Grundlage für die Entwicklung von Pharmaka, die auf das Virus einwirken, bevor es in den Zellkern vordringen und die Zelle infizieren kann", unterstreicht Di Nunzio abschließend.

Die wissenschaftliche Untersuchung erfolgte in Kooperation mit dem Albert Einstein College of Medicne http://einstein.yu.edu in New York und dem Centro di Statistica e Scienye Biomediche del San Raffaele http://hsr.it in Mailand. Sie gilt als Fortführung von Arbeiten, über die bereits in den Fachzeitschriften "Virology" und "Virus Research" berichtet wurde. Weitere Details sind in "Nature" http://nature.com nachzulesen.

(Ende)
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