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pts20140429007 Auto/Verkehr, Forschung/Entwicklung

LieberLieber Software: Neues Mitglied bei AUTOSAR

AUTOSAR-Mitgliedschaft unterstreicht Kompetenz im Automobilbereich


Wien (pts007/29.04.2014/08:00) - Bereits heute wird die Entwicklung von Fahrzeugen von Software dominiert und dieser Trend wird sich in Zukunft weiter verstärken. Schätzungen gehen davon aus, dass 90 % aller Innovationen durch Elektronik und Software vorangetrieben werden, womit etwa 40 % der Entwicklungskosten auf diese Bereiche entfallen. Um den Umgang mit der immer komplexer werdenden Auto-Elektronik zu erleichtern, gründeten 2003 führende Unternehmen im Automobilbereich die Entwicklungspartnerschaft AUTOSAR (AUTomotive Open System ARchitecture). Ihr ist es inzwischen gelungen, einen offenen Industriestandard für die Softwarearchitektur in Fahrzeugen zu etablieren. Als Spezialist für die Entwicklung von Embedded Systems gerade auch im Automobilbereich ist es für LieberLieber daher ein logischer Schritt, sich AUTOSAR als assoziierter Partner anzuschließen.

"Die zunehmende Zahl an Partnerschaften und das große Interesse an unserer Expertise im Bereich der Embedded Systems hat uns dazu bewogen, uns der AUTOSAR-Entwicklungspartnerschaft anzuschließen. Damit signalisieren wir dem Markt, dass wir einen klaren Fokus auf den Automobilsektor setzen und für die vertiefende Zusammenarbeit offen sind", erklärt Daniel Siegl, Geschäftsführer von LieberLieber. "Mit unserer enar autosar engineer suite haben wir für diesen Markt eine maßgeschneiderte Lösung entwickelt, die die aktuellen Entwicklungs-Anforderungen adressiert."

Ausgefeilte Architektur

Ein wesentliches Element der AUTOSAR-Architektur ist die Trennung in Basis-Software (z.B. Speicherverwaltung, I/O-Zugriff, Diagnose) und Anwendungs-Software (Applikationen), gekoppelt durch ein Bussystem. Der Virtual Functional Bus (VFB) erlaubt die Kommunikation der verschiedenen Applikationen untereinander sowie die Nutzung von Diensten der Basis-Software. Die AUTOSAR-Laufzeitumgebung (Run-Time Environment RTE) verbindet wiederum die Basis- und Anwendungs-Software. Diese Architektur bietet den großen Vorteil, dass alle Softwarekomponenten virtuell verbunden sind und zwischen unterschiedlichen Steuergeräten verschoben werden können. Auch die einfache Wiederverwendbarkeit von Applikationen auf unterschiedlichen Plattformen ist so sichergestellt.

Die enar autosar engineer suite

Die LieberLieber enar autosar engineer suite ist ein neues Produktpaket für die professionelle Erstellung von AUTOSAR-Modellen mit Hilfe von Sparx Systems Enterprise Architect. Sie setzt auf der AUTOSAR-Architektur auf und erleichtert die Entwicklung neuer Applikationen wesentlich: "Unsere Suite gibt den Entwicklern die Möglichkeit, AUTOSAR-Komponenten und -Schnittstellen mit Enterprise Architect zu modellieren. Damit bleibt die Modellierung auf der für die Benutzer gewohnten Abstraktionsebene und erspart die aufwändige Beschäftigung mit XML", unterstreicht Dr. Oliver Alt, AUTOSAR-Spezialist von LieberLieber. Die Suite baut auf einem UML AUTOSAR-Profil auf, dass die Erstellung von Modellen gemäß des AUTOSAR 4 Virtual Function Bus (VFB) Standards direkt mit Enterprise Architect erlaubt. Das Profil stellt alle erforderlichen AUTOSAR-Elemente wie Komponenten, Schnittstellen, Runnables etc. bereit. Für ein reibungsloses und intuitives Modellieren sorgen die eingebauten Modellierungsassistenten enar modeling assistants. Die Daten des erstellten AUTOSAR-Modells werden durch das ebenfalls in der Suite enthaltene Modul enar connector AUTOSAR in das AUTOSAR ARXML-Format exportiert, um so eine durchgehende AUTOSAR-Werkzeugkette aufzubauen bzw. die Daten in eine bereits bestehende Kette integrieren zu können.

AUTOSAR erobert weitere Anwendungsbereiche

Im Rahmen der derzeit viel diskutierten Industrie-4.0-Initiative könnte AUTOSAR als interessante Ausprägung einer Referenzarchitektur Vorbild sein, die durch die generische Planung von Softwarecode ohne direkten Bezug auf die Hardware-Zielplattformen ein revolutionäres Konzept darstellt. Es erscheint daher nicht überraschend, dass das Konzept auch eine Ausweitung auf Bereiche wie Schienenverkehr, Landwirtschafts- oder Baumaschinen etc. vorsieht. "Ich rechne damit, dass sich AUTOSAR in etwa fünf Jahren durchgesetzt haben wird. Durch die mit unserer Suite bereits jetzt mögliche Verbindung von AUTOSAR mit der Modellierungssprache SysML steht einer umfassenden Modellierung von der Erfassung der Anforderungen bis zum fertigen Code grundsätzlich nichts mehr im Wege", blickt Alt in die Zukunft.

(Ende)
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