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ptp20130821013 Medien/Kommunikation, Tourismus/Reisen

ANIMAL SPIRIT: "Schlachtfohlen"-Auktionen starten wieder kommenden Sonntag

Bei erster Versteigerung werden bereits 3-monatige Tierkinder aufgetrieben!


Laaben (ptp013/21.08.2013/10:45) - Kommenden Sonntag beginnen sie wieder - die alljährlichen Fohlen-"Todes"-Auktionen in Österreich und Süddeutschland. Am 25. August findet die erste Noriker-Versteigerung im Salzburger Mauterndorf statt, danach geht es gleich weiter am 30.8. im bayerischen Traunstein mit Haflingern und Kaltblütern und am 6. September im oberösterreichischen Stadl Paura. Die größten Norikerfohlen-Auktionen sind dann in Maishofen am 25.9. bzw. 22.10. "Entgegen der Ankündigung des Salzburger Pferdezuchtverbandes, dies nicht mehr zuzulassen, werden auch heuer wieder extrem junge Fohlen zu diesen Auktionen aufgetrieben, das jüngste Hengstfohlen in Mauterndorf wird gerade einmal dreieinhalb Monate "alt" sein! Der übliche Absetz-Zeitpunkt von der Mutter für eine halbwegs störungsfreie Entwicklung wären aber mindestens 6 Monate", so Tierarzt Dr. Franz-Joseph Plank von ANIMAL SPIRIT.

Wohl keine andere Pferderasse ist dem Menschen so zugetan, so extrem sanftmütig, so ruhig und liebevoll wie diese alte Gebirgs- und Kaltblutrasse Noriker. Das dürfen Wanderer auf Österreichs Almen immer wieder erleben, noch dazu wo Noriker und Haflinger ja im Sommer
zu den Touristenmagneten zählen. Aber u.a. diese wunderbaren Eigenschaften haben die schönen, intelligenten und liebevollen Tiere auch zu "Nutztieren" gemacht, was eben letztlich bedeutet: brutale Trennung, Stress, Schmerz, Leid, endlose Transporte und am Ende der Tod am Schlachthof, zumeist in Italien. Jedes Jahr ab Ende August werden diese sanften Tiere vom Paradies der Almen heruntergetrieben und es beginnen wieder die unseligen, unbeschreibbaren Fohlen-Auktionen, wo ein Großteil der Pferdekinder zum Kilo- bzw. Schlachtpreis an zumeist skrupellose österreichische oder italienische Pferde- ("Vieh"-) Händler verhökert werden.

Pferde-Zuchtverbände forcieren noch immer "Vermehrung" für den Schlachthof

"Die Zuchtverbände, die von diesem brutalen Geschäft - neben den Händlern, Transporteuren, Mästern und Schlachthöfen - am meisten profitieren, betonen immer wieder, dass speziell der Noriker als 'seltene, aussterbende Haustierrasse' durch hohe Zuchtzahlen erhalten und finanziell gefördert werden müsse, da sie sonst vom Aussterben bedroht sei. Somit fließen nach wie vor Zigtausende Euro an Förderungen und Prämien (vom Zuchtverband, von der AMA bzw. EU) aus unseren Steuergeldern in die Zucht und somit Überproduktion der Fohlen. Nichts gegen die Erhaltung dieser wunderbaren Rasse, aber nicht um den Preis des jährlichen tausendfachen Mordes an diesen wunderbaren Tierkindern", so Dr. Plank weiter.

Seit nunmehr genau 10 Jahren arbeitet die österreichische Tierschutzorganisation ANIMAL SPIRIT (http://www.animal-spirit.at ) daran, die Gepflogenheiten der Zuchtverbände bekannt zu machen und die überbordende "Fohlenzucht für den Schlachthof" zumindest einzudämmen.
Außerdem bemüht sich der Verein jedes Jahr mit zunehmendem Erfolg, mehrere Dutzend Fohlen freizukaufen und auf kontrollierte private
Plätze zu vermitteln, damit zumindest ein Teil dieser Tierkinder eine schöne Zukunft hat.

Dr. Plank abschließend: "Die EU gibt fast die Hälfte ihres gesamten Budgets für Agrar-Subventionen aus, ca. 58 Milliarden Euro pro Jahr! All diese Unsummen könnten genauso gut - statt in noch mehr Massentierhaltung, Tiertransporte und Fleischproduktion - in sinnvolle Projekte, in effiziente Förderung von wirklich artgerechter Tierhaltung oder eben auch in die Erhaltung der wunderbaren Noriker- und Haflinger-Rassen investiert werden, ohne dass diese Pferde im Kindesalter massenweise umgebracht werden müssten. Schließlich hat man in unserer 'Zivilisation' ja auch irgendwann einmal erkannt, dass man keine anderen Menschen, Hunde, Katzen oder Menschenaffen umbringen und aufessen darf! Wann wird das auch endlich beim 'zweitbesten Freund des Menschen' soweit sein?"



(Ende)
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