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pte20130404030 Unternehmen/Finanzen, Produkte/Innovationen

Mangel an Innovation: Deutsche Gründer mutlos

2012 mehr Start-ups aufgelöst als gegründet - Wenig Pioniergeist schuld


Handshake: Zu wenige trauen sich zur Neugründung (Foto: pixelio.de, A. Klaus)
Handshake: Zu wenige trauen sich zur Neugründung (Foto: pixelio.de, A. Klaus)

Bonn/Berlin (pte030/04.04.2013/13:50) - Deutschland geht der Erfindungsreichtum aus - zumindest wenn man den Daten des Instituts für Mittelstandsforschung http://ifm-bonn.org folgt. Demnach zählten die Experten im vergangenen Jahr nur noch 346.400 gewerbliche Existenzgründungen. Im Vergleich zu 2011 sind das fast 14 Prozent weniger, die zugleich den tiefsten Stand seit der Wiedervereinigung markieren. Interessant ist, dass sich der Abwärtstrend in der zweiten Jahreshälfte sogar noch weiter beschleunigt. Unter dem Strich wurden 2012 rund 24.100 Jungfirmen mehr aufgelöst, als neu an den Start gingen.

Hightech-Bereich ohne Vision

Die Gründe für diese Negativentwicklung sehen Experten in der schlechten Konjunktur sowie der unsicheren Marktlage durch die Euro-Schuldenkrise. "Wenn wir in Zukunft einen starken Mittelstand haben wollen, dann brauchen wir Existenzgründungen, die nicht nur aus der Not geboren sind, sondern auch aus Pioniergeist", lässt sich Marc Evers vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag http://www.dihk.de im Handelsblatt zitieren. Der Appell kommt nicht von ungefähr: Seit Mitte der 1970er-Jahre zeigen die Zahlen den zweiten Negativsaldo auf.

Neben den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen selbst bemängeln Experten immer öfter aber auch die mangelnde Vorbereitung vieler Gründer. Denn zu viele starten ihr Business allzu oft ohne klare Geschäftsstrategie und mit fehlender Fokussierung auf eine Zielgruppe. Hinzu kommt, dass es nicht selten an echter Innovationsfähigkeit mangelt. Vielversprechende Ideen aus den Zukunftsbranchen Biotechnologie, Medizintechnik oder IT sind Evers zufolge selten. "Gerade einmal sechs Prozent aller Existenzgründungen sind dem Hightech-Bereich zuzuordnen."

Gestrichener Gründerzuschuss

Die Politik trägt aber auch Mitschuld an der aktuellen Entwicklung. So haben Arbeitslose seit Anfang 2012 keinen Rechtsanspruch mehr auf einen Gründerzuschuss von der Bundesagentur für Arbeit. Branchenbeobachter wie Evers führen aber auch die eher sicherheitsorientierte Art der Deutschen als Erklärung für die Innovations- und Gründungsflaute mit ins Treffen. Dies bestätigt auch der Global Entrepreneurship Monitor. Danach belegt die deutsche Wirtschaft in Sachen Gründungsneigung im Vergleich der Industrienationen nur einen der hinteren Ränge.

(Ende)
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