Hightech

HIGHTECH

BUSINESS

12.12.2019 - 13:45 | ISM International School of Management
12.12.2019 - 12:30 | pressetext.redaktion
12.12.2019 - 09:46 | danberg&danberg.

MEDIEN

12.12.2019 - 11:30 | pressetext.redaktion
12.12.2019 - 06:15 | pressetext.redaktion
11.12.2019 - 13:35 | pressetext.redaktion
pte20130225002 Forschung/Entwicklung, Produkte/Innovationen

Neues Herstellungsverfahren für Biokunststoff "Pha"

Für Einkaufstüten, Tragetaschen und Planen kostengünstig einsetzbar


Biokunststoff Pha: lässt sich extrem vielseitig einsetzen (Foto: pstsicilia.it)
Biokunststoff Pha: lässt sich extrem vielseitig einsetzen (Foto: pstsicilia.it)

Catania (pte002/25.02.2013/06:05) - Forscher am Parco Scientifico e Tecnologico della Sicilia (PSTS) http://pstsicilia.it haben ein neuartiges Verfahren zur Herstellung biologisch abbaubarer Polymere entwickelt. Hierzu verwendet wird das vom Bakterium Pseudomonas Corrugata synthetisierte Polyhydroxydalkaonat. Der auch unter der Kurznamen "Pha" bekannte Naturkunststoff ist vor allem zur Herstellung von Einkaufstüten und Tragetaschen, aber auch als Abdeckplane im Gartenbau sowie in der Landwirtschaft geeignet.

Erheblicher Preisvorteil

Vorteile kommen vor allem von der Aufwandsseite. "Während die Produktion von herkömmlichem Plastik einen Dollar je Kilogramm und der aus Pflanzenstärke gewonnene Biokunstsoff fünf Dollar je Kilogramm kostet, fallen beim Pha nur 0,4 bis 0,6 Dollar an", so die Projektmitarbeiterin Marina Carruba.

Ein weiterer Vorzug besteht darin, dass Pha wegen seiner chemischen und morphologischen Eigenschaften mit anderen Materialien wie beispielsweise Papier oder Naturfaser kombiniert werden kann. Der wegen seiner Herstellermarke "Oranfresh international" bekannte sizilianische Unternehmer Salvatore Torrisi will das von der "Biofabbrica" patentierte Verfahren nun in die Praxis umsetzen.

Entwicklungspotenzial groß

"Ich bin bereit, in die Fertigung von Pha-Erzeugnissen zu investieren", meint der auch im Verwaltungsrat des Technologieparks tätige Geschäftsmann Torrisi. Der mehrheitlich von der Landesregierung Sizilien kontrollierte PSTS habe ein großes Entwicklungspotenzial, zumal die dort durchgeführten Tätigkeiten seit einigen Jahren mit industriellen Zielen verknüpft seien.

Dafür sorgt dem Branchenkenner zufolge auch die weit verzweigte Vernetzung mit Universitäten, Forschungszentren und Unternehmen. Das in der sizilianischen Provinzhauptstadt Catania abgewickelte Forschungsprojekt ist mit 3,6 Mio. Euro aus dem vom italienischen Bildungsministerium unterhaltenen Sonderfonds "Pon Ricerca" unterstützt worden.

(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Harald Jung
Tel.: +43-1-81140-300
E-Mail: redaktion@pressetext.com
Website: www.pressetext.com
|
|
98.243 Abonnenten
|
176.376 Meldungen
|
71.658 Pressefotos

IR-NEWS

12.12.2019 - 16:46 | Wolftank-Adisa Holding AG
12.12.2019 - 15:55 | BAWAG Group AG
12.12.2019 - 15:40 | Erste Group Bank AG
Top