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pte20120926004 Computer/Telekommunikation, Unternehmen/Finanzen

Medienhäuser suchen Strategie für neue Kanäle

Mobile Plattformen als Herausforderung für die Zukunft


Smartphones: Kopfzerbrechen für Medienhäuser (Foto: Wikipedia, cc gillyberlin)
Smartphones: Kopfzerbrechen für Medienhäuser (Foto: Wikipedia, cc gillyberlin)

Wien (pte004/26.09.2012/06:15) - Mobile Geräte wie Tablets oder Handys stellen Medienunternehmen vor neue Herausforderungen. Die Zahl der User der neuen Angebote nimmt zu. Dennoch hat bisher noch niemand einen zufriedenstellenden Weg gefunden, die Nutzung zu monetarisieren. Verschiedene Medienhäuser und Vermarkter verfolgen ganz unterschiedliche Strategien, wenn es um das Bespielen neuer Kanäle geht, wie eine Diskussionsrunde auf den Österreichischen Medientagen http://www.medien-tage.at gezeigt hat.

Was ist mobil?

"Es ist nicht immer klar, was mit 'mobil' überhaupt gemeint ist. Sind es die Geräte, die Nutzungssituation oder die Platformen? Tablet-PCs werden gemeinhin unter dieser Kategorie geführt, obwohl Untersuchungen zeigen, dass sie zumeist zu Hause im Bett oder auf der Couch genutzt werden", sagt Oliver von Wersch von Gruner und Jahr, wo viel in die neuen Kanäle investiert wird.

In Österreich ist das Thema derzeit noch nicht so aktuell wie etwa in Deutschland. "Die neuen Technologien bieten viele Möglichkeiten, noch folgt das Werbegeld aber den Nutzern, die immer noch hauptsächlich klassische Medien konsumieren. Durch neue Kanäle haben weder TV noch Print verloren, die Mediennutzung nimmt insgesamt zu", so Sabine Harnach von der Kronen Zeitung.

Smartphones im Fokus

Ob es für Medien reicht, ihre bestehenden Inhalte einfach über weitere Kanäle auszuspielen, bleibt eine offene Frage. "Entscheidend ist die Relevanz der Produkte. Verlage müssen auf die Konsumenten hören, dann schlagen auch Qualitäts-Print-Produkte nach wie vor ein. Crossmedia ist nicht die Lösung aller Probleme", erklärt Alexander Koppel vom Red Bull Media House. Das Problem der Finanzierung ist damit aber nicht gelöst.

"Derzeit wird zumeist versucht, traditionelle Werbung aus dem Print-Bereich ins mobile Segment zu übertragen, wie es bei der Banner-Werbung im Netz geschehen ist. Für die gleichzeitige Anzeige von Inhalt und Anzeigen ist der Bildschirm von Smartphones aber schlicht zu klein. Die Bewegtbild-Kultur des Nacheinander von Werbung und Inhalt ist hier besser geeignet. Das Handy ist ein hervorragendes Marketing-Instrument, wenn die Eigenheiten genutzt werden", erklärt Joachim Feher von Mediacom.

Kein Platz für Medien

Vor allem Personalisierung und die Nutzung der Sandortdaten sind vielversprechende Ansätze für mobile Werbung. "Werbung erhält vom Kunden nur Aufmerksamkeit, wenn sie relevant ist. Hier gibt es im mobilen Bereich viele neue Möglichkeiten", sagt Feher. Allerdings muss sich auch der Inhalt anpassen. Wenn das nicht geschieht, droht den eingesessenen Medien, dass sie im mobilen Bereich bald keine Rolle mehr spielen. "In der deutschen Werbewirtschaft ist das schon angekommen. Dort portiert keiner mehr einfach eine Online-Kampagne auf mobile Geräte", so Gerald Reitmayr von Samsung Österreich.

(Ende)
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